Oberleitungen Teil 2 – Quertragewerke (Teil 1 von 2, Bau und Montage)

Eines der beeindruckenden Dinge, die man sehen und bauen kann, sind für mich die Quertragewerke in den Bahnhöfen. Auch wenn diese heute, auf Grund der Vereinfachung , kaum noch zum Zuge kommen, dürfen Sie auf keiner Anlage fehlen, wenn man eine Oberleitung nachbaut. Auch für meine RhB Anlage verwende ich solche Quertragewerke , konkret das mit der Artikelnummer „387“ von Sommerfeldt. Das folgende Bild aus dem Katalog zeigt dabei den typischen Aufbau.

QT
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Tipp: Das Bild sollte man sich ausdrucken und in Folie gelegt gut sichtbar in den Bastelraum hängen, man wird es immer wieder als Vorlage für den Bau und die Maße beachten. Auf dem Bild erkennt man auch die verschiedenen Arten, wie die Masten mit dem eigentlichen Querträger verbunden werden. Für die „konische“ Ausführung (in WinTrack 387K genannt, auf dem Bild links!) benötigt man Verlängerungen mit der Artikelnummer „301“. Damit erhöht man übrigens auch die Spannweite, die bei der normalen Ausführung bei ca. 21 cm liegt. Möchte man diesen Bereich noch einmal verlängern, kann man auch einen weiteren Querträger (Artikelnummer „306“) einsetzen. Oder man verwendet eine andere Methode, die ich später noch vorstellen werde, um mehrere Gleise zu überbrücken. Übrigens, wenn man mehr als vier Gleise überbrücken will, verwendet man ein zweites Quertragewerk und positioniert dieses dann mit drei Masten. Der Querträger muss entsprechend verlängert werden und das Spannseil für die Hänger muss dann doppelseitig angebracht werden. Noch ein Hinweis in eigener Sache: die folgenden Schritte sind meine Art, das Quertragewerk zu bauen und für die Anlage fit zu machen. Natürlich muss jeder am Besten wissen, was er sich zutraut und wie er manche Schritte anders macht!

Abstände

Hinweis: Der Teil gehört eigentlich fast zum meinem ersten Blog Eintrag, passt aber auch hier. Wem das nicht interessiert, scrollt einfach zum nächsten Kapitel.

Zwischen den Querträgern muss natürlich wie bei den Masten ein Abstand vermessen werden. Wir richten uns dabei nach mehreren Faktoren:

  • Krümmung der Schienen (gerade = maximaler Abstand)
  • Abstand einhalten für Weichenstraßen
  • Mögliche Position der Masten

In Kurven muss beachtet werden, daß je nach Radius der Abstand sich aus einer einfachen Formel (für H0m bzw. TT) ergibt. Leider kann ich nicht genau sagen, wer nun Recht hat. Wenn ich die alte Anleitung von Sommerfeldt nehme, komme ich nach deren Formal auf ca. 145 mm, gehe ich streng nach der MOROP Norm NEM 201, dann sind es 126 mm. Ich habe daher mit dem Kompromiss von 140 mm geplant. Ich will es nicht übertreiben und auch keinen realistischen Betrieb machen, rein optisch sind die Fahrleitungen mit 140 mm über den Gleisen und auch noch im Zickzack Bereich des Stromabnehmers drin.

Des Weiteren sollte man beachten, daß man die Längen der vorgefertigten Fahrdrähte von Sommerfeldt berücksichtigen sollte, wenn man diese verwenden will. Bei den Standard Drähten (0,7 mm Dicke) ist das zwischen 200 und 360 mm (die genauen Maße können dem Katalog entnommen werden, Artikel Nummern „140“ bis „147“).

Etwas unabhängiger kann man mit den Profi Drähten arbeiten, die sind nicht nur dünner (0,5 mm), was besser aussieht und vorbild näher ist, sondern lassen sich auch in der Länge besser anpassen und machen die Planung flexibler. Allerdings steigt hiermit auch der Montage Aufwand. Die Profi Fahrdrähte haben die Nummern „181“ bis „184“ und „177“. Die Profi Fahrdrähte sind aber deutlich empfindlicher gegenüber Transporten und den fast schon obligatorischen Anecken. Übrigens, in einigen Foren wird daher die Verwendung von Gitarren Seiten empfohlen.

Egal wie, die Abstände erfordern vorher eine genau Planung, daß sollte man wie in meinem ersten Blog Eintrag erwähnt, in Ruhe recherchieren und skizzieren. Hat man alle Positionen ermittelt, sollte man den Plan maßstabsgerecht ausdrucken und dann übertragen. Die Positionen müssen dann eventuell nur noch auf die Breit der Querträger angepasst werden. Und die Verwendung der Leitungen (Profi, Normal oder Anderes) ist jedem selbst überlassen, ich werde mich eventuell mal an den Profi Leitungen versuchen, eventuell sogar am Selbstbau.

Werkzeuge

Ich bin eigentlich kein Fan davon, jemanden vorzuschreiben, welches Werkzeug er braucht oder haben muss. Von daher bitte ich die folgende Liste nur als Empfehlung zu sehen. Als sehr hilfreich hat sich das Lötöl von Sommerfeldt erwiesen, dies sollte also auf jeden Fall dabei sein.

  • Zum Bau der Lehre: Sperrholz (5 mm Dicke reicht völlig), kleine Nägel und ein kleiner Hammer Bleistifte, Lineal und Dreieck
  • Für den Zusammenbau: Lötkolben mit feiner Spitze, dünner Lötdraht, Lötöl Flach- und Spitzzange Lineal aus Metall Radiernadel aus dem Künstlerbedarf
  • Zum Schneiden und Bohren: Feinbohrschleifer (z.B. von Proxxon) mit Trennscheiben, Schleifer und Spiralbohrer (0.8 oder 1 mm)

Für das farbliche Gestalten, quasi das Finish, folgen in einen späteren Beitrag die Werkzeuge und Materialien.

Begriffe

Das folgende Bild zeigt alle von mir verwendeten Begriffe, diese sind auch in den Anleitungen in Gebrauch.

Begriffe
Begriffe

Was ist in der Tüte

Das folgende Bild zeigt die Teile, die in der Packung des Bausatzes vorhanden sind. Auch ich habe erstmal davor gesessen wie die blinde Kuh. Nach und nach ergibt sich aber doch der Sinn, leider mangels beiliegender Anleitung aber erst nach intensiven Studium der empfohlenen Literatur.

Teile
Teile

Teile für den Zusammenbau

1) Die Masten (2 Stück)
Ein kurzer (ca. 100 mm) und ein langer Mast sind in der Packung. Beim Aufstellen und Montieren der Tragewerke sollte man immer darauf achten, daß die langen Masten auf einer Seite stehen. Dazu gehören jeweils eine Unterlegscheibe und eine Mutter.

2) Die Querträger (2 Stück)
Der obere Teil des Quertragewerk. Dazu gehören mehrere U-Profile. Sie dienen zum Zusammen- und Anbau der Querträger und von möglichen Erweiterungen. 3) Hänger (Bauteile für 4 Stück) Bauteile für die oberen Hänger an dem Querträger, bestehend aus einem Draht mit Öse und den Isolatoren. Dazu kommen die Schellen (U-Form) mit Loch zum Erstellen der Befestigung (mindestens 8 Stück).

Tipp: Die Drähte mit den Ösen sind so lang, daß man die Reste in die Bastelkiste packen sollte. Daraus können wiederum Hänger für selbstgebaute Ausleger verwenden.

4) Richtseil
Der lange Kupferdraht und die Schellen für die Masten (rechteckige gestanzte Plättchen mit seitlichen Loch) und die Isolatoren werden für das untere Richtseil benötigt.

5) Seitenhalter
4 Seitenhalter sollten mindesten in der Verpackung sein. Diese werden am Ende für das Halten der Fahrleitungen montiert.

Position, Länge und Vorarbeiten

Bevor man mit dem Zusammenbau beginnt, gilt es die Position für die Masten zu finden. Es wird empfohlen, von der Gleismitte mindestens 30 mm Abstand zu halten, es kann aber nach hinten durchaus Platz gelassen werden. Verwendet man einen Mast auch als Halterung für einen weiteren Ausleger, muss man die Aufstellweite der entsprechenden Standardmasten berücksichtigen. Verwendet man, wie ich, den Ausleger mit der Nummer „383“, ist das dann ein Abstand von 29 mm (wie Artikel „380“). Vorgehen:

  • Bestimmung der ersten Mastposition
  • Messen der Länge und Justierung
  • Bestimmung der zweiten Mastposition
  • Vorbereiten für die Befestigung

Das folgende Bild zeigt die Positionierung der Masten für unser Quertragewerk.

Positionen Masten
Positionen Masten

Was ist nun aber mit Justierung der Länge gemeint? Bei den Quertragewerk werden 2 Querträger mit einer Länge von ca. 10 cm mitgeliefert. Bei einem gemessen Mastabstand über die Gleise von sagen wir mal beispielhaft 15 cm kann es sein, daß auf Grund der Trennung eines der Trägers (um auf die Länge zu kommen), ein kleiner Überstand übrig bleibt. Sprich der Abstand der Masten ist dann nicht 15 cm, sondern z.B. 15,5 cm. Die Querträger sollte nämlich nicht an jeder beliebigen Stelle gekürzt werden, sonder nur da, wo die die 4 Stahlträger seitlich mit einem Rechteck fixiert sind. Das folgend Bild zeigt glaube ich besser, was ich meine.

Schnittpunkte
Schnittpunkte

Der Querträger entsteht

Nach dem wir alles gemessen haben, geht es nun als Erstes mal an das Verbinden der Querträger. Dazu bereiten wir die Teile entsprechend vor und kürzen diese bei Bedarf.

Die Trennung der Querträger kann übrigens einfach mit Hilfe einer Trennscheibe mit einem Feinwerkzeug (z.B. Proxxon) erfolgen, natürlich auch mit anderen Handsägen. Von einem Seitenschneider rate ich immer ab, da es verkanten und verbiegen kann. Danach werden beide (oder mehrere Teile) miteinander verbunden. Am Besten geht das natürlich mit einem Lötkolben und etwas Zinn. Als unentbehrliches Mittel dafür ist das Lötöl von Sommerfeldt zu empfehlen! Es sorgt dafür, daß das Lötzinn auch hält, egal was für ein Untergrund vorhanden ist. Als Hilfsmittel kommen zwei Dinge zum Tragen:

  • die U-Profile aus der Packung
  • meine selbst gebaute Löthilfe (später mehr)

Das U-Profil wird nun mit einer Pinzette oder Zange leicht zusammengedrückt und von der Seite in den Querträger gedrückt. Es sollte dann zur Hälfte noch überstehen. Danach wird dann der andere Träger über gezogen, hier muss man aber das Profil festhalten, am Besten mit einer Zange.

U-Profil eingesetzt
U-Profil eingesetzt

Mit Hilfe meiner gebastelten Löthilfe (oder Lötlehre) kann ich dann beide Träger waagerecht zueinander ausrichten und verlöten. Erst oben verbinden, dann eventuell noch nachjustieren (man kann die Lötstelle ruhig ein wenig biegen) und dann eine zweite Lötstelle von unten. Voila, unser Querträger ist fertig, wandert aber nun erst einmal in die Ablage, da wir nun die Masten noch vorbereiten müssen.

Masten vorbereiten

Im nächsten Schritt bereiten wir die Masten vor. Folgende Arbeiten sind dabei (unter Umständen) notwendig.

  • Aufstecken und Verlöten der Schellen Für das untere Richtseil müssen die Schellen so montiert werden, daß die Öffnung nach innen zeigt. Als Abstand gilt: Von Schienenoberkante 69 mm, misst man Start des Mastes über dem Sockel, sind es 70 mm. Vorausgesetzt, man hat sich sonst an die Maße in der Skizze gehalten (Bett der Gleise mit 5 mm etc.). Des Weiteren sollte man beachten, daß durch den Knick am Seilende die Öffnung etwas unterhalb (-2 mm) angebracht werden sollte, damit man später den Abstand einhalten kann.Benötigt man weitere Schellen (z.B. für Signale, Tafeln und Anbauten wie Ausleger), sind diese nun noch zu montieren. Später wird das Aufstecken nicht mehr möglich sein.
    Richtseil Prinzip
    Richtseil Prinzip

    In einem späteren Beitrag werde ich auch auf die Anbauten wie Ausleger eingehen.

  • Schellen vs. Löcher Zum Befestigen von Elemente können neben den Schellen auch Löcher (0,8 bis 1 mm) gebohrt werden. Ich habe auch teilweise Ausleger und Richtseile in gebohrte Löcher gesteckt und dann verlötet. Nicht ganz vorbildlich, optisch aber durchaus vertretbar.
  • Andere Anbauten Da wir nach der Montage der Querträger nicht mehr wirklich an den Masten arbeiten können, sollte nun alle anderen notwendigen Anbauten erledigt werden.In einem späteren Beitrag werde ich auch auf die Anbauten wie Ausleger eingehen.Es ist übrigens immer eine gute Hilfe, direkt am Mast Markierungen mit einem Perma Marker zu machen. Diese werden durch das Finish eh überstrichen.

Es hat sich übrigens sehr bewehrt, sämtliche Teil mit dem Mast zu verlöten. Mit Hilfe des Lötöls und ein wenig Zinn hält eigentlich alles bombenfest am Mast und man kann immer noch ein wenig biegen, um Teile auszurichten. Sind die Masten vollständig vorbereitet, geht es dann an die Montage der Querträger auf die Masten.

Ausleger am Mast
Ausleger am Mast

Masten und Querträger verbinden

Für den nächsten Schritt, dem Verlöten der Masten mit den Querträger, habe ich mir eine einfache Lötlehre gebastelt. Auf einem Sperrholz Rest (5 mm) habe ich die 2D-Maße des Mastes (mit Sockel) übertragen und dann laut Skizze (siehe oben) das Maß für den Querträger (100 mm) übernommen. Alles wurde mit Bleistift, Lineal und Dreieck aufgezeichnet und ausgerichtet (90°).

Danach habe ich den passenden Stellen mit einem kleinem Bohrer Löcher gesetzt und dann kleine Nägel befestigt. Diese lassen sich bei Bedarf immer leicht nach außen drücken.

Mit der Lehre kann ich wirklich einfach den Mast und den Träger zusammenlegen, ausrichten und anschließend exakt verlöten.

Die Nägel halten die Teile beim Löten fest und alle Quertragewerke sind so einheitlich zusammengebaut.

Beim Zusammensetzten des Quertragewerkes soll man darauf achten, daß die Masten richtig ausgerichtet sind. Das Profil zeigt immer im rechten Winkel zum Gleis. Dazu kommt natürlich noch, das eventuelle Ausleger und Schellen in die korrekte Richtung zeigen. Also lieber noch vorher dreimal prüfen, bevor man die Teile verbindet.

Zur Montage kommt wieder Lötöl zur Verwendung, man sollte ruhig vier kleine Lötpunkte setzen.

Der Mast wird dabei an das Ende eines Abteils des Trägers ausgerichtet (siehe Bild oben).

Hänger montieren

Danach geht es an das Montieren der Hänger. Vorab gilt es aber, die Abstände von den Mast- zu den Gleismitten zu messen. Schließlich müssen den Hänger so exakt wie möglich über den Gleisen ausgerichtet sein.

Man sollte also vorher die Löcher (3 mm) für die Masten bohren, wenn es nicht eh schon gemacht wurde, und dann von der Mitte dort zu den Gleismitten messen.

Messen
Messen

Die Abstände werden dann (natürlich an den passenden linken oder rechten Masten) übertragen. Auch hier wieder von der Mast Mitte weg. Die Positionen sollte man wieder am Besten mit einem Perma Marker setzen, auch diese werden durch das Finish wieder verschwinden.

Tipp: Die Abstände gut aufheben. Nach der Montage des Richtseils können diese auch dort abgemessen und markiert werden. Das sollte man gleich nach der Montage machen, später auf der Platte kann das schwierig werden.

Hänger sind montiert
Hänger sind montiert

Die Montage selbst ist dann einfach. Die Plättchen mit den Bohrungen ausrichten und befestigen. Man kann diese „umbiegen“ oder (wie ich es mache) festlöten. Beim Löten darauf achten, daß die Löcher nicht verschlossen werden. Man kann diese aber auch mit einem Spiralbohrer wieder „öffnen“. Danach dann den Draht mit der Öse von unten einsetzen, vorher noch einen Isolator einfädeln. Der Abstand kann wieder der Skizze entnommen werden, aber der Isolator kann direkt als Abstandshalter verwendet werden.

Am Ende dann den Draht oben anlöten und mit einem Seitenschneider den Überstand entfernen. Die Rest gut aufheben, ich verwende diese gerne zum Basteln von Auslegern.

Richtseil einsetzen

(Bitte vor der Montage den Text unten beachten)

Sind alle Hänger montiert, fädeln wir als Nächstes das Richtseil ein. Dafür biegen wir das eine Ende des Kupferdrahtes um (90°) und setzen es in die Öffnung der Schellen (oder in ein gebohrtes Loch stecken, dann muss man nichts biegen). Nun wieder mit dem Lötkolben fixieren.  Das andere Ende wird logischerweise genau so montiert.

WICHTIG
Bevor man das Richtseil montiert, daran denken, die Isolatoren einzufädeln. Man benötigt jeweils rechts und links eins plus jeweils einen für die späteren Seitenhalter. Bei drei Gleisen also vier Isolatoren.

Tipp: Ich hatte immer wieder das Problem, das der Draht sich verzog, wenn ich es so montierte wie vorgeschlagen. Darum bin ich dazu übergegangen, daß eine Ende direkt auf die Schelle zu löten oder ein Loch zu bohren und den Draht dort durchzuführen und zu befestigen. Auch wenn das Seil danach denn etwas „schief“ hängt (wir haben die Schellen ja etwas versetzt montiert wegen dem Winkel nach dem Biegen), es fällt nicht wirklich auf und wenn nicht jemand im mm Bereich nachmisst, sieht man es auch nicht.

Die endgültigen Stellen für die Isolatoren kann man später festlegen und diese mit einem Tröpfchen Sekundenkleber fixieren.

Auch die Seitenhalter können erst später montiert werden (siehe nächsten Beitrag zum Thema).

Montage auf der Platte

Nun, unser Quertragewerk ist nun bereit zur Montage. Wir stecken die Masten vorsichtig in die gebohrten Löcher und drücken den Fuß bis auf die Platte. Danach dann entweder von unten die mitgelieferte Unterlegscheibe und Mutter befestigen ODER den Fuß mit Holzleim bestreichen, bevor der Mast gesteckt wird.

Ich bevorzuge die Schraubmethode, aber das obliegt letztendlich jedem selbst. Es gibt Stellen, da kann man nicht mehr schrauben, also ist dann Leimen angesagt.

Wie auch immer, am Ende sollte man prüfen, ob die Masten gerade stehen. Eine optische Prüfung reicht schon aus, wer es exakt will muss ein Lot verwenden oder eine Wasserwaage nehmen.

Im nächsten Teil

Im Prinzip ist nun der Rohbau abgeschlossen und mit jedem neuem Querträger wird mein Bahnhof kompletter. Am Ende dann geht es ans Finish. Dazu gehört dann natürlich die Montage der Seitenhalter, die Lackierung und das Montieren der Fahrleitung. Letzteres übrigens kann man auch weglassen, wenn man auf einen realistischen Oberleitungsbetrieb verzichtet. Allerdings sieht es dann optisch immer komisch aus, wenn zwar Masten stehen, es aber keine Fahrleitungen gibt und darunter dann die ELoks fahren. Aber das ist jedem selbst überlassen, ich finde alles ist in Ordnung!

 

Eine Antwort auf “Oberleitungen Teil 2 – Quertragewerke (Teil 1 von 2, Bau und Montage)”

  1. Ich habe nun einige Stunden vor dem Bildschirm verbracht, ehe ich hier fündig geworden bin. Vielen Dank für die profunden Beschreibungen, die für Ersteinsteiger eine wertvolle Hilfe darstellt. Ich habe vor, meine Schiebebühne von Märklin zu elektrifizieren. Die Übergänge an der Oberleitung hinzubekommen, sind dabei eine echte Herausforderung. Den speziellen Bausatz von Sommerfeldt möchte ich nicht nehmen, sondern versuche es mit einer anderen Konstruktion, bei der mir die Querträger sehr gelegen kommen. 42 cm wollen erst einmal überbrückt sein! Ich hoffe, es geht ohne eine dritte Stützstrebe.

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