Vorüberlegungen

Am Anfang einer jeden Planung sollte man sich überlegen, was man eigentlich darstellen möchte und welche Konsequenzen dies hat. Brauche ich einen Schattenbahnhof, möchte ich mehr fahren oder bin ich der Rangierer? Brauche ich Platz für meine Landschaft oder will ich mehr Gleise haben?

Fragen über Fragen, also beginne ich einmal mit den grundlegenden Gedanken und deren Folgen.

  • Vorbild: Rhätische Bahnen
    Folge: Ich brauche Platz für die Landschaft. Schweizer Berge lassen sich nicht auf 10×10 cm darstellen.
  • Maßstab: HO, aber Schmalspur
    Folge: Auch wenn H0m Meterspur ist, benötigt es genau so viel Platz wie H0. Ein großer Vorteil der Meterspur ist es aber, dass Radien durchaus eng sein können (was auch dem Vorbild entspricht). Ich kann mich bei meinen Plänen voll austoben.
    Update: Mit 330 mm Minimum sollte man sehr sparsam sein, auch wenn die Loks das mitmachen. 3% Steigung oder mehr sind dann aber tabu. Neuerdings weiss ich, dass man mit 500 mm auf der sicheren Seite ist.
  • Hersteller: BEMO
    Ich weiss im Moment nur eins, BEMO ist der einzige Hersteller von einem umfangreichen HOm Programm. Es gibt verschiedene Dinge zu klären, z.B.
    – Welche Nutzlänge muss ich bei meinen Bahnhof einplanen?
    – Welche Gleiselemente gibt es?
    – Gibt es alternative Hersteller?
    – Welche Epoche möchte ich darstellen?
    – Welche Zug-Kombinationen sind real?
    Update: Man muss, wenn man nicht unbedingt möchte, kein Sklave von Epochen oder Linien echten Zug Kompositionen sein. Nur halbwegs glaubwürdig sollte es bleiben, E-Loks ohne Oberleitung ist sehr albern.
  • Digitaler Betrieb: JA (Update 2015)
    Ja, ich will digital fahren und schalten. Neben einen halbautomatischen Pendelbetrieb auf meiner Paradestrecke meiner Anlage will ich vor allem auch eins, selbst fahren.
    Update: Digital heißt aber auch, lange Recherchen, langsames Verstehen und Probieren, bis man es versteht.
    Der Erfolgt gibt aber Mut zum Weitermachen, dass kann ich nach einige Jahren nun schon sagen.
  • Oberleitung: JA
    Mal ehrlich, gibt es eine Strecke in der Schweiz ohne Oberleitung? Nein.
    Update: Mit dem Material von Sommerfeldt kann man schon eine sehr gute Oberleitung bauen, besser (aber auch deutlich teurer) geht es mit kleinen Herstellern wie Art & Web.
  • Landschaft: Gebirge
    Eine flache Schweiz? Nööö, ich will Berge.
    Update: Auf meiner neuen Anlage leider sehr wenig vorhanden, aber angedeutet. Jawohl, und gerade des der wegen 😉
  • Kunstbauten: JA
    Da meine Anlage im Gebirge liegt, komme ich nicht um das Thema Berge herum. Auch Wasser wird ein Thema werden,  daher werde ich mit damit beschäftigen. Prima für ein Diorama.
    Ja, Kunstbauten wird es geben. Neben einer Brücke (wo ich mal einen Baubericht schreiben muss), wird es auch Wasser und einige Stützmauern geben. Ja, auch eine Galerie wird sich noch finden, irgendwo…

 Update, April 2015

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