{"id":1221,"date":"2014-12-05T15:15:20","date_gmt":"2014-12-05T15:15:20","guid":{"rendered":"http:\/\/rhbblog.sven-bobrowski.de\/?p=1221"},"modified":"2020-04-06T07:19:10","modified_gmt":"2020-04-06T07:19:10","slug":"baustopp-abriss-und-neubau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rhb-blog.de\/?p=1221","title":{"rendered":"Baustopp, Abriss und Neubau"},"content":{"rendered":"<p>Ja richtig gelesen, nach langen und reiflichen \u00dcberlegungen wird es meine aktuelle Anlage nicht mehr lange geben, ich werde sie abbauen und alles Brauchbare recyclen und einlagern.<\/p>\n<p><strong>WARUM?<\/strong><\/p>\n<p>Ich k\u00f6nnte stundenlang dar\u00fcber philosophieren, warum ich nun mich dazu entschieden habe,\u00a0daher hier ein paar grundlegende Infos wieso:<\/p>\n<ol>\n<li>Es beginnt schon mit dem Unterbau. Da ich mich entschieden habe, vor allem <strong>preiswert<\/strong> bauen zu wollen, sind einige Stellen alles andere als optimal geworden. Von verzogenen Rahmen\u00a0bis schiefen Ebenen und fehlenden Befestigungsm\u00f6glichkeiten ist alles dabei, ein schier unendliche Kette von Problemen.<\/li>\n<li>Fehlendes Werkzeug und mangelnde Erfahrung f\u00fchrten im Rohbau immer wieder\u00a0zu Problemen, die sich im eigentlichen Anlagenbau nicht mehr kompensieren lassen.<\/li>\n<li>Segmente bei Anlagen mit mehreren Ebenen k\u00f6nnen nicht sauber funktionieren ohne stabilen Unterbau. Es\u00a0gibt einige \u00dcberg\u00e4nge, die immer wieder f\u00fcr Schl\u00e4ge, Entgleisungen und\u00a0Kontaktprobleme sorgen. Sehr \u00e4rgerlich,\u00a0gerade wenn man\u00a0von einem <strong>entspannten Fahrbetrieb<\/strong> tr\u00e4umt.<\/li>\n<li>Die Verkabelung war von Anfang an viel zu chaotisch durchgef\u00fchrt und schlampig ausgef\u00fchrt. Die M\u00e4rklin Verteilerleisten mit Steckern sind nicht betriebssicher, immer wieder rutschen die Stecker aus den Buchsen oder Dr\u00e4hte rutschen aus den\u00a0Steckern.<br \/>\nBei jedem Testbetrieb bin ich erst einmal am Suchen, wo denn der Strom bleibt.<\/li>\n<li>Verschiedene Weichen Antriebe sind\u00a0auf Dauer belastend. Zumal ich die Erfahrung machen musste, dass die Steinzeit PECO Antriebe nicht wirklich taugen und das vor allem die Conrad Antriebe auch immer wieder gerne streiken. Servos mit vern\u00fcnftiger Elektronik sind das A und O! Auch wenn es finanziell manchmal schmerzt, meine neue Anlage wird nur noch <strong>Servos<\/strong> bekommen.<\/li>\n<li>Gleistrassen auf mehreren Ebenen sind ohne passendes Werkzeug und Material auf kurz oder lang St\u00f6rstellen im Betrieb. Schon nach einem Jahr muss ich mir eingestehen, das einige Stellen auf der Anlage einfach nicht zuverl\u00e4ssig arbeiten.<\/li>\n<li>Kabelorganisation und Dokumentation muss Pflicht sein! Da gibt es nicht weiter dazu zu sagen, ich hab es nicht gemacht und fluche nun wie ein Ochse, jedes Mal&#8230;<\/li>\n<li>Genau Planung f\u00fcr alle Elemente inkl. der Elektronik muss <strong>VORHER<\/strong> stattfinden, nicht mitten im Bau.<\/li>\n<li>Radius 330 mm ist bei <span style=\"text-decoration: underline;\">\u00fcberm\u00e4\u00dfiger<\/span> Verwendung ein St\u00f6rfaktor sonders gleichen.<\/li>\n<li>Der Bahnhof sollte am vorderen Anlagen Rand liegen. Nur so kann man diesen ordentlich bauen und daran arbeiten, auch an der Oberleitung und bei Gleisputz Aktionen.<\/li>\n<li>Anlagentiefen von 90 mm oder mehr sind ein NOGO, wenn man nur von einer Seite rankommt. Ab sofort hei\u00dft es, maximal 80 cm (falls Wendekreis n\u00f6tig) und ansonsten maximal 70 cm! Mein R\u00fccken wird es mir danken und ein entspanntes Arbeiten sind\u00a0dann m\u00f6glich.<\/li>\n<li>Der Schattenbahnhof muss von oben eingreifbar sein. Alles Anderes ist Kokolores und f\u00fchrt auf Dauer zu Frust. Ich mach diese Erfahrung inzwischen t\u00e4glich.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Die obige Liste ist mit Sicherheit nur die Spitze des Eisberges, auch der Gleisplan, trotz fast jahrelanger Planung, grooved einfach nicht mehr. Und ich wollte einfach zu viel.<\/p>\n<p>Ich werde die Anlage nicht sofort abrei\u00dfen, das wird mit Sicherheit noch ein wenig dauern, aber ab sofort hei\u00dft es <strong>BAUSTOPP<\/strong>. Positiv ist, das ich mich nun mit der Findung eines neuen Konzeptes besch\u00e4ftigen kann und auch Dinge tuen kann, die ich vernachl\u00e4ssigt habe. Au\u00dferdem ist ein Ende des aktuellen Bauwerkes trotzdem heilsam, wenn man sich gef\u00fchlt total verrannt hat.<\/p>\n<p>Ich habe schon ein paar Ideen, hier die grundlegenden Gedanken:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Punkt zu Punkt<\/strong> Betrieb mit kleinen Bahnhof und\u00a0Abstellgruppe\u00a0eventuell als Fiddle Yard<\/li>\n<li><strong>Eine<\/strong> Ebene anstatt 3, ein wenig Steigung mit <strong>kleiner<\/strong> Paradestrecke wird aber trotzdem kommen<\/li>\n<li>Unterbau vom <strong>Fachhandel<\/strong> (keine Experimente mehr)<\/li>\n<li><strong>Segmentbauweise<\/strong> ist weiterhin gesetzt, aber nur noch auf einer Ebene und Gleistrennung nur bei Bedarf, logisch muss der Gleisplan das unterst\u00fctzten (keine verdeckten Segment \u00dcberg\u00e4nge mehr)<\/li>\n<li>PECO Gleise und Weichen auch weiterhin gesetzt, eventuell Mischung mit einigen BEMO Standard Gleiselementen (vor allem Kurven)<\/li>\n<li>Radius nur im Ausnahmefall 330, eher 400 mm, ansonsten mindestens <strong>500<\/strong> mm und mehr<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die ersten groben Entw\u00fcrfe werde ich bald posten,\u00a0also <strong>stay tuned<\/strong>!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ja richtig gelesen, nach langen und reiflichen \u00dcberlegungen wird es meine aktuelle Anlage nicht mehr lange geben, ich werde sie abbauen und alles Brauchbare recyclen und einlagern. 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