{"id":1288,"date":"2015-04-25T21:27:41","date_gmt":"2015-04-25T21:27:41","guid":{"rendered":"http:\/\/rhbblog.sven-bobrowski.de\/?p=1288"},"modified":"2020-04-06T07:45:00","modified_gmt":"2020-04-06T07:45:00","slug":"gleisfeld-gestalten-teil-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rhb-blog.de\/?p=1288","title":{"rendered":"1.7 Gleisfeld gestalten (1\/2)"},"content":{"rendered":"<p>In einer der <a href=\"http:\/\/rhbblog.sven-bobrowski.de\/?p=1286\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">letzten Beitr\u00e4ge<\/a> hatte ich erw\u00e4hnt, dass ich mich nun (endlich) wieder um das\u00a0Thema &#8222;Gestaltung der Gleise&#8220; im Bahnhofsbereich k\u00fcmmern darf.<\/p>\n<p>Zu diesem Thema findet man mit Sicherheit eine Menge Artikel und Tipps in gedruckter oder elektronischer Form. Ich m\u00f6chte hier die Gelegenheit nutzen, um meine eigenen Techniken vorstellen. Am Ende eines Kapitels gebe ich dann gerne einen \u00dcberblick \u00fcber die verwendeten Materialien.<\/p>\n<h1>Untergrund und Bettung<\/h1>\n<p>Bereits beim Verlegen der Gleise sollte man bedenken, dass sp\u00e4ter neben das Gleis auch noch s\u00e4mtliche Gestaltungen schon von der Art und Weise der Gleisbettung abh\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Gleise k\u00f6nnen direkt auf dem Untergrund fixiert werden, da ich aber ein System ohne Bettung verwende, empfiehlt es sich, diese mit einer Bettung zu versehen. Mit Bettung meine ich nicht die vorgefertigten Formen, in den man Gleise einsetzt, in meinen Fall handelt es sich um eine Schicht unterhalb des Gleises. Einerseits dient es als mehr oder wenig wirksame Schalld\u00e4mmung, andererseits aber auch als\u00a0Hilfe f\u00fcr die Gestaltung eines Bahndamms f\u00fcr unser Modellbahn Gleis.<\/p>\n<p>Hierf\u00fcr gibt es nun verschiedene M\u00f6glichkeiten,\u00a0ich pers\u00f6nliche verwende dazu Kork Matten aus dem Baumarkt. Als St\u00e4rke verwende ich f\u00fcr meine Schmalspur 3 mm, dies spielt aber eigentlich nur au\u00dferhalb des Bahnhofs eine Rolle, da die Kanten gleich als B\u00f6schung dienen. \u00dcbrigens, die M\u00fche, die Kanten abzuschr\u00e4gen, kann man sich schenken, es sei denn man verwendet die Kork Bettungen mit abgeschr\u00e4gter Kante. Ich empfehle aber die Massenware aus dem Baumarkt.<\/p>\n<p>Von irgendwelchen Materialien wie Trittschall D\u00e4mmungen rate ich ab, auch wenn man das g\u00fcnstig bekommt, Naturstoff Kork sollte die erste Wahl sein.<\/p>\n<p>Im Strecken Bereich verlegt man die Kork Bettung am Besten in Streifen. Die Breite\u00a0ergibt sich aus der Breite der Gleise (Schwellen) mit einer Zugabe rechts und links. F\u00fcr Neben- und Schmalspur Strecken reichen ein paar Millimeter zur Darstellung der B\u00f6schung, da die Gleisanlagen hier generell nicht so aufwendig erstellt werden. Bei meinem H0m Gleisen verwende ich als Breite 3 cm, das hat sich bew\u00e4hrt.<\/p>\n<p>In Kurven sollte man die Kork Streifen einschneiden, am Besten etwas herausschneiden, damit man die engen Kurven eleganter darstellen kann.<\/p>\n<p>Den Kork verklebe ich mit UHU Haft Kleber, gerne auch L\u00f6sungsmittel frei. Wer bessere Schalld\u00e4mpfung ben\u00f6tigt, kann auch dauer elastischen Kleber wie den Leim noch NOCH verwenden.<\/p>\n<p>Wichtig ist, dass man die Kork Matten gut andr\u00fcckt, hierf\u00fcr empfiehlt sich ein Gummi Roller, den man in jedem Baumarkt in der Tapeten Abteilung findet (eigentlich zum Andr\u00fccken der Tapeten Kanten gedacht.)<\/p>\n<p>Im Bahnhofsbereich verlege ich die Kork Matten als fl\u00e4chige\u00a0St\u00fccke\u00a0und nicht jedes Gleis mit einzelnen Streifen. Das hat mehrere Gr\u00fcnde:<\/p>\n<ul>\n<li>es geht schneller<\/li>\n<li>ist bei Schmalspurbahnen kein aufwendiger Oberbau der einzelnen Gleise vorhanden<\/li>\n<li>hat man alles auf einer Null H\u00f6he (Bahnsteige, Oberleitung etc. richten sich ja danach)<\/li>\n<li>ist bei Schmalspurbahnen nur wenig Schotter direkt am Gleis, diese verschwinden dabei quasi fast<\/li>\n<li>spart man sich das &#8222;F\u00fcllen&#8220; von Gr\u00e4ben oder Zwischenr\u00e4umen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wichtig ist, dass man vor weiteren Arbeiten den Kork noch versiegelt, da dieser Fl\u00fcssigkeiten\u00a0aufnimmt und im schlimmsten Fall\u00a0aufquillt oder gar vergammelt.<\/p>\n<p>Hierf\u00fcr gibt es mehrere M\u00f6glichkeiten. Unter den Gleisen verteile ich den Haftkleber gro\u00dfz\u00fcgig wie eine Farbschicht, neben den Gleisen verwende ich dann Acrylfarben, man kann aber auch einen Standard Tiefengrund verwenden. Als Farbe sollte man braun oder schwarz verwenden.<\/p>\n<p>Ich verklebe die Gleise und fixiere sie zum Trocknen mit Stecknadeln. Dadurch verhindert man die Entstehung von Schall Br\u00fccken, aber auch die Optik ist einfach besser. Aber auch hier gilt, mach was du willst, jeder hat seine eigene Technik. Das Verkleben ist z.B.\u00a0nach dem Trocken nicht mehr\u00a0zu korrigieren bzw. nur noch mit Kollateral Sch\u00e4den zu entfernen.<\/p>\n<p><strong>Als Erg\u00e4nzung:<\/strong> M\u00f6chte man sp\u00e4ter noch weitere Gel\u00e4nde Schichten unterhalb des Bahndammes formen,\u00a0macht es sogar Sinn, unter den Kork noch auf Styrodur (oder \u00e4hnliches)\u00a0Platten zu verlegen. Mann k\u00f6nnte hier noch so etwas wie Wasser Kan\u00e4le gestalten, aber soweit m\u00f6chte ich es nicht treiben.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1264\" aria-describedby=\"caption-attachment-1264\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/CIMG2169.jpg?ssl=1\" rel=\"lightbox[1288]\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1264 size-medium\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/CIMG2169.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1\" alt=\"Fertiges Gleisfeld\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/CIMG2169.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/CIMG2169.jpg?w=1024&amp;ssl=1 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1264\" class=\"wp-caption-text\">Fertiges Gleisfeld<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Materialen, Werkzeuge<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Gleissystem der Wahl<\/li>\n<li>Kork Matten oder Rolle aus dem Baumarkt, 3 oder 5 mm (besser 3 mm bei H0m)<\/li>\n<li>Haft Kleber (Universal) aus der Dose oder Tube (Hersteller eigentlich egal, ich verwende meistens UHU), gerne L\u00f6sungsmittel frei (Geruch, Umwelt)<\/li>\n<li>Gummi Roller (Tapeten Naht Roller) aus dem Baumarkt<\/li>\n<li>Schere und Cutter<\/li>\n<li>Stift (CD Marker) und Lineal<\/li>\n<li>Tiefengrund oder Acrylfarben (schwarz, braun)<\/li>\n<\/ul>\n<h1>Gleise behandeln (Methode 1)<\/h1>\n<p>Wenn man mal ein Industrie Modell Gleis in die Hand nimmt und es mit einem Gleis bei der echten Bahn\u00a0vergleicht, wird man sehen, dass diese sehr unterschiedlich aussehen. Bei der echten Bahn neigen Schwellen dazu, egal aus welchen Material, schnell zu verdrecken, aber vor allem wird man eine Menge Flugrost sehen. Diesen Effekt im Modell nach zu bilden ist gar nicht schwer, hier gilt aber auch, dass man es wirklich bis in letzte Detail machen kann oder zu mindestens mit einfachen Mitteln einen vern\u00fcnftigen\u00a0Eindruck erzielen kann.<\/p>\n<p>Unbehandeltes Gleismaterial, egal ob mit oder ohne Bettung, sieht einfach stino aus.<\/p>\n<p>F\u00fcr meine Zweck habe ich mir zwei Verfahren ausgeguckt.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1293\" aria-describedby=\"caption-attachment-1293\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Kiste_Klein.jpg?ssl=1\" rel=\"lightbox[1288]\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1293 size-medium\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Kiste_Klein.jpg?resize=300%2C211&#038;ssl=1\" alt=\"Kleine Schablone\" width=\"300\" height=\"211\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Kiste_Klein.jpg?resize=300%2C211&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Kiste_Klein.jpg?w=1024&amp;ssl=1 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1293\" class=\"wp-caption-text\">Kleine Schablone<\/figcaption><\/figure>\n<p>Das erste, einfache Verfahren ist es, die Gleise einfach mit einer braunen Acrylfarbe zu bespr\u00fchen. Entweder verwendet man ein entsprechendes Airbrush Set oder wie ich, die Farbe aus der Dose. Damit die Farbe sich nicht \u00fcberall verteilt, habe ich mir ein einfaches Hilfswerkzeug gebaut. Ich schnappte mir einfach zwei\u00a0Pappkartons (hat man als Internet\u00a0K\u00e4ufer\u00a0meist zur gen\u00fcge), zeichnete am Boden einen 3 cm dicken Streifen und trennte diesen mit einem Cutter heraus.\u00a0Nun kann man den Karton einfach auf das Gleis setzen, ausrichten und dann wie gehabt mit der Dose spr\u00fchen, ohne gleich alles andere mit zu f\u00e4rben. F\u00fcr etwas schwer erreichbare Stellen oder Ecken kann man auch einen kleinen Karton vorbereiten, ohne st\u00f6rende Kanten oder Fl\u00e4chen.<\/p>\n<p>Mit der Dose und meinen Kartons\u00a0f\u00e4rbe ich so alle Gleise im Bahnhof und auf der Strecke (nur im sichtbaren Bereich). Bei allen Weichen und Kreuzungen verwende ich die Methode <strong>nicht,\u00a0<\/strong>da die beweglichen Teile sofort verkleben w\u00fcrden. Als Obacht!<\/p>\n<p>Man sollte dabei auch immer in kleinen Abschnitten vorgehen und die Schienen der Gleise sofort reinigen, die ja beim Spr\u00fchen immer mit getroffen werden. Hier hilft nat\u00fcrlich auch ein Verd\u00fcnner, ein Lappen oder K\u00fcchenrolle. Die letzten Reste kann man dann mit Gleis Reiniger Pads oder einem Schleifstein vorsichtig entfernen nach dem Trocknen.<\/p>\n<p>Mit dieser Methode hat man dann\u00a0schnell den gr\u00f6\u00dften Teil der Gleise eingef\u00e4rbt. Lediglich die Schienen, die man vom Betrachter Standpunkt aus noch sehen kann, sollte man mit einem feinen Pinsel und einer Rost Farbe nachziehen (oder Airbrush, falls man das besitzt). Auch hier gilt, die Gleise sofort wieder reinigen.<\/p>\n<p>Nach dem alles getrocknet ist, geht es weiter mit den ersten Materialien im und um das Gleis, doch zuvor&#8230;<\/p>\n<p><strong>Materialen, Werkzeuge<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Pappkartons, gro\u00df und klein<\/li>\n<li>Cutter oder Schere<\/li>\n<li>Acrylfarbe, braun aus der Dose (Baumarkt oder Internet)<\/li>\n<li>ein offenes Fenster (gut l\u00fcften beim sprayen)<\/li>\n<li>Alternativ: Airbrush Set und braune Farbe (Rost)<\/li>\n<li>Revell Email Farbe (Dosen), Farbcode 83 (Rost)<\/li>\n<li>Revell Verd\u00fcnner und\u00a0Acryl Farben Verd\u00fcnner<\/li>\n<li>Lappen oder K\u00fcchenrolle<\/li>\n<li>feine Pinsel (z.B. die von Revell)<\/li>\n<\/ul>\n<h1>Gleise behandeln (Methode 2)<\/h1>\n<p>F\u00fcr alle Weichen, Kreuzungen oder andere empfindliche Stellen verwende ich einen feinen Pinsel (klein und sehr klein), Revell Email Farben und eine ruhige Hand. Ganz vorsichtig werden die Schwellen und die\u00a0Schiene farblich behandelt. In den Bereich der Stell Schwellen und Zungen der Weichen mache ich aber <strong>NICHTS,<\/strong> um den Betrieb der Weichen nicht zu gef\u00e4hrden. Hier geht mal Betriebssicherheit vor die Optik.<\/p>\n<p>Die Farbe kann mit passenden Verd\u00fcnner ruhig fl\u00fcssiger\u00a0gemacht werden, damit \u00fcberdeckt man die\u00a0Kleineisen oder andere Teile nicht so sehr.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1294\" aria-describedby=\"caption-attachment-1294\" style=\"width: 225px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Gleisbau.jpg?ssl=1\" rel=\"lightbox[1288]\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1294 size-medium\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Gleisbau.jpg?resize=225%2C300&#038;ssl=1\" alt=\"Gleisbau\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Gleisbau.jpg?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w, https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Gleisbau.jpg?w=768&amp;ssl=1 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1294\" class=\"wp-caption-text\">Gleisbau<\/figcaption><\/figure>\n<p>Auch hier gilt es, s\u00e4mtliche Farbreste von den K\u00f6pfen der Gleise zu eliminieren, wie in Methode 1 beschrieben.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Schienen und deren Befestigungen\u00a0kann wieder Revell Rost Farbe verwendet werden.<\/p>\n<p><strong>Tipp:<\/strong> Man kann aber auch Farbt\u00f6ne wie &#8222;Altes Holz&#8220; bei Holz Schwellen verwenden, hier muss man halt schauen, was einem gef\u00e4llt. Solche Farben gibt es z.B. von <a href=\"http:\/\/www.weinert-modellbau.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Weinert<\/a>.<\/p>\n<p>Sollte doch mal Farbe in die beweglichen Teile kommen, dann sofort mit Verd\u00fcnner und Wattest\u00e4bchen reinigen, bis nichts mehr haftet.<\/p>\n<p>Nach dem alles getrocknet ist, geht es weiter mit den ersten Materialien im und um das Gleis, doch zuvor&#8230;<\/p>\n<p><strong>Materialen, Werkzeuge<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Revell Email Farbe (Dosen), Farbcode 83 (Rost) f\u00fcr Schwellen und Gleise<\/li>\n<li>Alternativ: Farben f\u00fcr die Schwellen, wie z.B. &#8222;Altholz (Farbcode\u00a0RAL 8019)&#8220;<\/li>\n<li>Revell Verd\u00fcnner<\/li>\n<li>K\u00fcchenrolle<\/li>\n<li>feine Pinsel (z.B. die von Revell)<\/li>\n<li>Wattest\u00e4bchen<\/li>\n<\/ul>\n<h1>Vor dem Aufbringen der ersten Materialen<\/h1>\n<p>Bevor man nun anf\u00e4ngt, Kies, Schotter und andere Materialen zu benutzen, sollte man genau pr\u00fcfen, an welchen Stellen neben oder in den Gleisen noch andere Elemente eingesetzt werden sollen.<\/p>\n<p>Dazu z\u00e4hlen (nat\u00fcrlich auch je nach Anspruch mehr oder wenig andere Dinge):<\/p>\n<ul>\n<li>Oberleitungsmasten (ja)<\/li>\n<li>Schilder (ja)<\/li>\n<li>Weichen Antriebe (falls oberirdisch)<\/li>\n<li>Noch fehlende Dr\u00e4hte (beim Gleise verlegen erledigt)<\/li>\n<li>Weichen Antriebs Attrappen (ja)<\/li>\n<li>Weichen Laternen (ja)<\/li>\n<li>Elemente\u00a0wie Kabelkan\u00e4le, Deckel, Schaltk\u00e4sten (ja)<\/li>\n<li>Abdeckungen Sch\u00e4chte zwischen den Gleisen (ja)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Dinge mit (ja) wird es bei mir geben, also pr\u00fcfe ich vorher, wo ich damit in der N\u00e4he der Gleise zu tun habe und montiere diese gegeben falls\u00a0vor allen folgenden Schritten. Oder ich lasse die Stellen noch frei, um diese Elemente sp\u00e4ter noch zu montieren. Es ist \u00e4u\u00dfert m\u00fchselig\u00a0sp\u00e4ter solche Stellen wieder freizulegen!<\/p>\n<p>Man sollte bedenken, das bei der echten Bahn oft Kan\u00e4le aus Beton unter, neben oder zwischen den Gleise verlaufen, in dem Kabel, Seilz\u00fcge oder andere Dinge verlegt werden k\u00f6nnen. Man muss diese nicht sklavisch nachbauen, aber ein paar einzeln platziere Elemente k\u00f6nnen das Bild des Bahnhofs optisch aufbessern und sind auch nicht schwer zu machen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1295\" aria-describedby=\"caption-attachment-1295\" style=\"width: 225px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Totale_Gleisbau_Bahnhof2.jpg?ssl=1\" rel=\"lightbox[1288]\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1295 size-medium\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Totale_Gleisbau_Bahnhof2.jpg?resize=225%2C300&#038;ssl=1\" alt=\"Rohbau mit Betonsockeln als Platzhalter\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Totale_Gleisbau_Bahnhof2.jpg?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w, https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Totale_Gleisbau_Bahnhof2.jpg?w=768&amp;ssl=1 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1295\" class=\"wp-caption-text\">Rohbau mit Betonsockeln als Platzhalter<\/figcaption><\/figure>\n<p>F\u00fcr die Schacht Abdeckungen, Kanaldeckel und Attrappen verwende ich als einfachen Platzhalter selbst gegossene Gips Elemente. Hierzu kommt eine Form zum Einsatz, mit der man normalerweise <a href=\"http:\/\/www.modellbaushop-joachim.de\/shopware\/silikonformen-h0\/42\/4030-mauerabschlusskante\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Mauerabschlusskanten<\/a> formen kann. F\u00fcr die Elemente\u00a0breche ich dann passende St\u00fccke (1, 2 oder 3 L\u00e4ngen) ab und klebe diese mit Holzleim an die passenden Stellen. Zuvor entferne ich auch den Kork, damit die Elemente ungef\u00e4hr auf H\u00f6he der Kante des Korks liegen. Die Gips Teile kann man auch noch ritzen, um z.B. die typischen Abdeckplatten der RhB darzustellen. Am Ende wird dann alles mit Kies oder Schotter umschlossen und die Elemente mit Beton Farben gef\u00e4rbt. Man kann dann auch Riffelblech Imitate von Auhagen darauf verkleben,\u00a0um Deckel oder Zug\u00e4nge zu imitieren. Aber auch Schaltk\u00e4sten oder Schilder lassen sich noch darauf stellen, man hat viele M\u00f6glichkeiten, um weitere Details zu gestalten.<\/p>\n<h1>Erste Schicht, Kies\/Dreck<\/h1>\n<p>Wie bei jedem Bauwerk, wird bei der Bahn zwischen die Gleise, unter den Schotter und zum Verf\u00fcllen Kies verwendet. Durch den Betrieb bekommt dieser meist eine dunkle Farbe inkl.\u00a0Flugrost. Man kann aber auch gerne hellen Kies simulieren, macht bei Neubau- oder modernisierten Strecken auch Sinn, da hier oft frischer Kies verwendet wird. \u00dcbrigens, neben Kies wird mit Sicherheit auch Split und Frostschutz Materialien verwendet, sorry wenn ich mit den Begriffen nicht so sicher im Umgang bin.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Nachbildung dieses Materials verwende ich gerne den Quarzsand von Busch, vor allem die dunkelgraue Mischung (Neubau gibt es bei mir nicht wirklich, wenn dann kann man auch die helleren Sorten nehmen).\u00a0Bei H0 gehen aber auch feine Schotter Sorten (N, TT) oder andere gemahlene Steine. Wichtig ist nur, keine Kunststoffe oder\u00a0Matten zu nehmen.<\/p>\n<p>Das Material l\u00e4sst sich super einfach verarbeiten. Meine Vorgehensweise:<\/p>\n<ul>\n<li>Fl\u00e4chen festlegen, dazu z\u00e4hlen die Zwischenr\u00e4ume der Gleise und die Randstreifen der Gleise<\/li>\n<li>Auch au\u00dferhalb des Bahnhofs sollte man immer einen Streifen Kies\/Dreck links und rechts des Gleises anlegen<\/li>\n<li>Untergrund mit Farbe vorbereiten (braun oder schwarz)<\/li>\n<li>Auf die getrocknete Farbe mit einem geeigneten Pinsel Holzleim auftragen (unverd\u00fcnnt)<\/li>\n<li>den Sand oder Schotter mit einem geeigneten Gef\u00e4\u00df (Eierbecher!) behutsam auf den Leim sch\u00fctten<\/li>\n<li>mit einem Pinsel leicht andr\u00fccken, danach noch eine weitere d\u00fcnner Deckschicht auftragen<\/li>\n<li>alles gut durchtrocknen lassen, absaugen und solange wiederholen, bis alle Stellen wie gew\u00fcnscht bedeckt sind<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Kies sollte ruhig bis ans Gleis reichen, auch zwischen den Stellen kann etwas liegen bleiben. Wir werden diesen sp\u00e4ter wie beim Vorbild mit dem Schotter als zweite Schicht bedecken.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1296\" aria-describedby=\"caption-attachment-1296\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Bahnsteig_Details2.jpg?ssl=1\" rel=\"lightbox[1288]\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1296 size-medium\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Bahnsteig_Details2.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1\" alt=\"Bahnsteig im Rohbau\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Bahnsteig_Details2.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Bahnsteig_Details2.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Bahnsteig_Details2.jpg?w=1680&amp;ssl=1 1680w, https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Bahnsteig_Details2.jpg?w=2520&amp;ssl=1 2520w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1296\" class=\"wp-caption-text\">Bahnsteig im Rohbau<\/figcaption><\/figure>\n<p>Im n\u00e4chsten Teil geht es dann mit dem Schotter und Schildern weiter, nat\u00fcrlich auch mit anderen Dingen, die noch zu einem grundlegenden Gleisfeld Bild geh\u00f6ren sollten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In einer der letzten Beitr\u00e4ge hatte ich erw\u00e4hnt, dass ich mich nun (endlich) wieder um das\u00a0Thema &#8222;Gestaltung der Gleise&#8220; im Bahnhofsbereich k\u00fcmmern darf. Zu diesem Thema findet man mit Sicherheit <span class=\"readmore\"><a href=\"https:\/\/www.rhb-blog.de\/?p=1288\">Weiterlesen\u00a0\u2026<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_crdt_document":"","jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":true,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":false,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","default_image_id":0,"font":"","enabled":false},"version":2}},"categories":[81,80],"tags":[],"class_list":["post-1288","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-meine-anlage","category-modellbahn"],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p7pPBj-kM","jetpack_likes_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.rhb-blog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1288","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.rhb-blog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.rhb-blog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rhb-blog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rhb-blog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1288"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.rhb-blog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1288\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2805,"href":"https:\/\/www.rhb-blog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1288\/revisions\/2805"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.rhb-blog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1288"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rhb-blog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1288"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rhb-blog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1288"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}