{"id":335,"date":"2013-01-18T22:01:49","date_gmt":"2013-01-18T22:01:49","guid":{"rendered":"http:\/\/rhbblog.sven-bobrowski.de\/?p=335"},"modified":"2020-04-03T12:17:49","modified_gmt":"2020-04-03T12:17:49","slug":"diorama%c2%b2-update-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rhb-blog.de\/?p=335","title":{"rendered":"Diorama\u00b2: Update (Archiv)"},"content":{"rendered":"<p>Es wird langsam mal wieder Zeit einen Zwischenstand zu geben.<\/p>\n<h1>Landschaftsbau<\/h1>\n<p>Im Moment bin ich damit besch\u00e4ftigt, den rechten Teil landschafstechnisch zu vollenden. Dieser Teil beinhaltet ja die Tunnelportale, eine Felsformation sowie die Fl\u00e4che bis hin zur Klamm. Es ist aber trotz der geringen Tiefe erstaunlich zeitaufwendig, alle diese Bereiche zu erstellen. Daher gibt es Moment Tag f\u00fcr Tag nur kleine Fortschritte.<\/p>\n<p>Das Grundger\u00fcst sind dabei immer Styropor Elemente (aus Verpackungen etc.), die ich mit Hei\u00dfkleber auf die Grundplatte setze. Sobald ich die gew\u00fcnschte H\u00f6he erreiche, schlie\u00dfe ich L\u00fccken mit Alugitter (Fliegendraht) von Faller. Um die Berge und H\u00fcgel nachzubilden, setze ich kleine Styropor St\u00fccke als Huckel unter das Alugitter. Am Ende wird dann mit Gips die Grundfl\u00e4che modelliert. Ansonsten verwende ich den schon h\u00e4rter werdenden Gips f\u00fcr die Felsen. Einfach etwas mit der Hand nehmen, formen und an entsprechenden H\u00e4ngen befestigen. Das Resultat ist verbl\u00fcffend.<\/p>\n<figure id=\"attachment_336\" aria-describedby=\"caption-attachment-336\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/CIMG1647.jpg?ssl=1\" rel=\"lightbox[335]\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-336 size-medium\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/CIMG1647.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1\" alt=\"Totale\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/CIMG1647.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/CIMG1647.jpg?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/CIMG1647.jpg?w=1024&amp;ssl=1 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-336\" class=\"wp-caption-text\">Totale<\/figcaption><\/figure>\n<h1>F\u00e4rben in drei Schritten<\/h1>\n<p>Gef\u00e4rbt werden die Felsen dann nach einer einfachen Methode:<\/p>\n<ol>\n<li>Sehr helle graue Farbe anr\u00fchren, damit die Grundierung machen. Ich verwende dazu \u00fcbrigens Abt\u00f6nfarben aus dem Baumarkt (wasserl\u00f6slich). Danach auf jeden Fall 24h trocknen lassen, denn Schritt 2 machen wir nicht nass in nass!<\/li>\n<li>Mit Schwarz, etwas Ocker und etwas Gr\u00fcn eine Farbmischung machen. Dieses mal aber mit sehr viel Wasser verd\u00fcnnen. Die Farbe darf nicht decken! Mit Hilfe verschiedenere Pinsel dann immer Schritt f\u00fcr Schritt auftragen und auch ein wenig in unzug\u00e4ngliche Ritzen rinnen lassen. Danach sofort mit einem Schwamm die Farbe wieder abtupfen. Die dunkle Farbe dient nur dazu, die Konturen herauszuarbeiten. Zu dunkle Stellen sofort mit einen nassen Schwamm wieder aufhellen. Wieder 24h alles trocknen lassen.<\/li>\n<li>Zuletzt nehme man einen trockenen gro\u00dfen Pinsel, benetzte die Spitzen mit wei\u00dfer Farbe und dann vorher in K\u00fcchenrolle ein paar Mal abtupfen. Mit der Restfarbe dann \u00fcber die Felsen tupfen. Die wei\u00dfen &#8222;Spitzen&#8220; heben noch einmal die Konturen herraus.<\/li>\n<\/ol>\n<p>\u00dcbrigens, es gibt viele Guides dazu, aber man kann auch mit normalen Modell Gips aus dem Baumarkt (nicht den Elektriker Gips etc. nehmen), Abt\u00f6nfarben, Pinsel und Schwamm super realistische Felsen bauen. Den ganzen Kram wie Formen (10-20\u20ac pro St\u00fcck), Felsmodelliermasse und Spezialfarben kann man sich ruhig sparen.<\/p>\n<h1>Schotter und Schienen<\/h1>\n<p>Nebenbei habe ich noch angefangen, die Gleise auf dieser Seit einzuschottern. Nach gro\u00dfer Recherche vorne weg, habe ich mich f\u00fcr einen feinen HO Granit Schotter von <a href=\"http:\/\/www.asoa.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">ASOA<\/a> (1600) entschieden. Ich muss zwar in der Regel 2-3 Durchg\u00e4nge machen, aber die M\u00fche lohnt sich. Bei vielen Schweizer Strecken wird Granit als Schotter verwendet. Dieser ist in Gegensatz zu vielen deutschen Strecken sehr gepflegt und nicht so dreckig, sprich nat\u00fcrlich hell. Von daher muss ich diesen auch nicht mehr nachf\u00e4rben. Lediglich die Schienenkanten muss ich dann noch farblich behandeln.<\/p>\n<figure id=\"attachment_337\" aria-describedby=\"caption-attachment-337\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/foto1.jpg?ssl=1\" rel=\"lightbox[335]\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-337 size-medium\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/foto1.jpg?resize=300%2C204&#038;ssl=1\" alt=\"RHB Schienen und Schotter\" width=\"300\" height=\"204\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/foto1.jpg?resize=300%2C204&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/foto1.jpg?resize=440%2C300&amp;ssl=1 440w, https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/foto1.jpg?w=624&amp;ssl=1 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-337\" class=\"wp-caption-text\">RHB Schienen und Schotter<\/figcaption><\/figure>\n<p>\u00dcbrigens, meine Werkzeuge dabei sind:<\/p>\n<ul>\n<li>Eierbecher zum Aufstreuen (macht sich wirklich prima, da man sehr gut dosieren kann)<\/li>\n<li>Pinsel (gro\u00df, klein) zum Verteilen<\/li>\n<li>Pipette f\u00fcr den Leim<\/li>\n<li>Zum Leim: Mischung 1:1 aus Holzleim (Klassik, wasserl\u00f6slich) und Wasser plus ein paar Tropfen Sp\u00fcli\/Fit, den kann mach auch tagelang in Glas stehen lassen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nach einigen Versuchen gehe ich nun wie folgt vor:<\/p>\n<ul>\n<li>ca 10 Schwellen pro Gang<\/li>\n<li>Trocken! (Jawohl, ich mache erstmal keinen Leim drunter) den Schotter streuen<\/li>\n<li>Mit den Pinsel verteilen und den Schotter von alle Schwellen, Rosten und den Schienen runter machen (ein paar kleine Splitter auf den Schwellen sind OK)<\/li>\n<li>Die Schienenstr\u00e4nge und bei Weichen s\u00e4mtliche beweglichen Teile und kritische Bereich mehrfach reinigen und pr\u00fcfen<\/li>\n<li>Am Ende dann mit der Pipette Tropfen f\u00fcr Tropfen auftragen (einen zwischen die Schwellen, einen auf die Seiten und ab und zu einen zweiten)<br \/>\nObacht: Dank des Wassers und des Sp\u00fclis flie\u00dft der Leim noch, man muss also wirklich nur Tropen auftragen, nicht gie\u00dfen!<\/li>\n<li>Nach einer Anfangstrockenphase alles gut absaugen!<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wie schon erw\u00e4hnt nach jedem Durchlauf am n\u00e4chsten Tag checken, wo noch L\u00fccken sind. Man entwickelt schnell ein Auge daf\u00fcr, wo der Schotter nicht richtig sitzt. Dann einfach nachbessern, daher die obige Aussage, da\u00df man bis zu 3 G\u00e4nge braucht.<\/p>\n<p>Sobald Abschnitte fertig sind und durchgetrocknet, mit einer Lok pr\u00fcfen, ob diese sauber f\u00e4hrt. \u00dcberall wo sie h\u00fcpft, h\u00e4ngt oder ratschende Ger\u00e4usche macht, die Schienen checken. Ich nehme eine Radiernadel und entferne alle Steinchen und Kleberreste auf den Schienen (kann man kaum vermeiden). Und dann immer wieder Probe fahren, bis alles sauber l\u00e4uft.<\/p>\n<p>Und nun wisst Ihr, warum selbst ca. 1m Gleis so lange brauchen. Aber der Aufwand lohnt sich.<\/p>\n<p>Ich hatte neben der Farbe und dem Schotter auch gesehen, da\u00df in der Schweiz bei den Schmalspurbahnen der Schotter wirklich bis an die Schwellenkanten reicht (siehe Bild oben), da\u00df ist normalerweise bei Modellbahnern verp\u00f6nt.<\/p>\n<h1>Ein kleiner Schreck<\/h1>\n<p>Heute bekam ich dann aber noch einen Schreck, bei den Kontrollfahrten nach dem Schottern der Weiche blieb meine Versuchslok doch darauf stehen. Schock! Im ersten Moment dachte ich, da\u00df die Weiche schon Kontaktprobleme hat. Die PECO Weichen sind daf\u00fcr <a href=\"http:\/\/www.gianbott.com\/_wp\/?page_id=727\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">bekannt<\/a>, solche zu haben. Also alles gereinigt und nun doch die Herzst\u00fcckpolarisierung des Conrad Weichenatriebs angeschlossen. Doch nichts half. Durch Zufall fand ich dann herraus, das nicht die Zungen und innenliegenden Schienen keinen Strom hatten, sondern die Au\u00dfenschienen. Die Kontaktklemmen von PECO sind f\u00fcr H0 gedacht, aber nicht f\u00fcr H0m, auch wenn es so im Katalog steht. Die Dinger verbinden anscheinend nicht zuverl\u00e4ssig und es kommt zu Stromproblemen. Also musste ich hier noch einen Kupferdraht einl\u00f6ten. Doof, aber ich habe es gegen die Blickrichtung gemacht. Nun fahren die Loks wieder sauber \u00fcber die Weichen.<\/p>\n<h1>Ausblick<\/h1>\n<p>Als kleinen Hingucker habe ich beschlossen, auf die freie Fl\u00e4che neben der Weiche die Reste einer Burgruine zu bauen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_338\" aria-describedby=\"caption-attachment-338\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/foto2.jpg?ssl=1\" rel=\"lightbox[335]\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-338 size-medium\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/foto2.jpg?resize=300%2C213&#038;ssl=1\" alt=\"Burg\" width=\"300\" height=\"213\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/foto2.jpg?resize=300%2C213&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/foto2.jpg?w=400&amp;ssl=1 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-338\" class=\"wp-caption-text\">Burg<\/figcaption><\/figure>\n<p>Bauen werde ich das Ganze erst einmal mit Pappe. Danach kommt auf die Pappformen eine Schicht Gips (der sollte nicht ganz so feucht aufgetragen werden). Vor dem Abtrocknen dann die \u00d6ffnungen oder Bruchstellen modellieren. Nach dem Trocknen werde ich dann mit Beitel und Radierstift die Mauerstruktur ritzen.<\/p>\n<p>Am Ende wird das Ganze wie die Felsen eingef\u00e4rbt. Mit Hilfe eines Bretts werde ich den Fu\u00df begradigen, damit ich das mit Hei\u00dfkleber befestigen kann.<\/p>\n<p>Also bis demn\u00e4chst!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es wird langsam mal wieder Zeit einen Zwischenstand zu geben. Landschaftsbau Im Moment bin ich damit besch\u00e4ftigt, den rechten Teil landschafstechnisch zu vollenden. 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