{"id":476,"date":"2013-04-10T17:08:18","date_gmt":"2013-04-10T17:08:18","guid":{"rendered":"http:\/\/rhbblog.sven-bobrowski.de\/?p=476"},"modified":"2020-04-03T12:37:02","modified_gmt":"2020-04-03T12:37:02","slug":"digitales-ruckmelder-blockbildung-und-gleisbesetztmeldung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rhb-blog.de\/?p=476","title":{"rendered":"R\u00fcckmelder, Blockbildung und Gleisbesetztmeldung"},"content":{"rendered":"<p><strong>Update 2020<\/strong><\/p>\n<p>In meiner Anlage sind Stand heute keine R\u00fcckmelder mehr verbaut. Ich fahre heute das Prinzip digitales Schalten, Fahren mit Handregler, aber <strong>keine<\/strong> Automatik. Auf S88 Melder w\u00fcrde ich heute verzichten und modernere Bussysteme wie BiDiB favorisieren.<\/p>\n<p>Und r\u00fcckmelden nur, wenn es wirklich gro\u00dfe Anlagen sind mit Mehrfach Zugbetrieb.<\/p>\n<p><strong>Beitrag<\/strong><\/p>\n<h1>Einf\u00fchrung<\/h1>\n<p>Da ich f\u00fcr meine zuk\u00fcnftige Anlage einen Schattenbahnhof plane, der nicht einsehbar ist und ich auch durchaus dazu neige, Teile des Betriebes auf der Anlage zu automatisieren, kommt man nicht drumherum, sich zu \u00fcberlegen, wie das alles funktionieren kann und soll.<\/p>\n<p>Bei digitalen Anlagen verwendet man in der Regel R\u00fcckmelder inkl. Gleisbesetztmeldungen, um solche Anforderungen zu realisieren.<\/p>\n<p>Aber was machen die eigentlich? Im Grunde genommen melden Sie einer Zentrale und damit der verbundenen Software auf einem PC, wo gerade ein Zug \u00fcber einen &#8222;Melder&#8220; f\u00e4hrt. Das hei\u00dft, wir erfahren, wo sich gerade ein Zug auf der Anlage befindet.<\/p>\n<p>Die Art der Melder unterscheidet sich prim\u00e4r schon einmal im Gleissystem. 3-Leiter Systeme wie die von M\u00e4rklin haben es einfacher, dort kann man ohne gro\u00dfen Aufwand Kontaktschaltgleise kaufen oder bauen. Bei dem 2-Leiter System, das ich ja auch verwenden werde, ist es schon schwieriger. Da ich ja digital steuern werde, beschr\u00e4nkte ich bei meinen Recherchen nat\u00fcrlich nur auf &#8222;digitale&#8220; Varianten, allerdings k\u00f6nnen alle Systeme auch im analogen Betrieb verwendet werden.<\/p>\n<h1><strong>Grundlage<\/strong><\/h1>\n<p>Generell funktionieren R\u00fcckmelder alle nach dem gleichen Prinzip. Ein stromloser Abschnitt wird f\u00fcr einen kurzen Moment mit Strom versorgt und l\u00f6st dadurch einen Schaltvorgang aus. Dieser ge\u00e4nderte Zustand wird dann gespeichert (z.B. Relais) und erst beim \u00dcberfahren eines anderen Melders zur\u00fcckgesetzt oder nach dem Ablauf einer bestimmten Zeit.<\/p>\n<p>Bei meiner digitalen Steuerung verwende ich die R\u00fcckmelder als Ausl\u00f6ser in einem festgelegten Ablauf bei der Programmierung von Fahrstra\u00dfen. Doch dazu sp\u00e4ter mehr.<\/p>\n<h1><strong>R\u00fcckmelde(r) Varianten<\/strong><\/h1>\n<p>Im Laufe der Zeit haben sich verschiedene Systeme etabliert, die alle Ihre Vor- und Nachteile haben. Hier muss jeder f\u00fcr sich selbst entscheiden, was ihm gef\u00e4llt. Oft h\u00f6rt und liest man, das das eine oder andere System nicht zuverl\u00e4ssig ist und teuer, aber ich w\u00fcrde hier einfach auf die eigene Erfahrung bauen. Egal welches System, installiert und betreibt man es &#8222;sauber&#8220;, sollte es keine Probleme geben.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Reed-Kontakte<\/strong><br \/>\nBei den Reed-Kontakten wird im Gleis ein kleines R\u00f6hrchen mit 2 feinen Dr\u00e4hten eingebaut, und zwar dort, wo man eine R\u00fcckmeldung ben\u00f6tigt. Ein unter eine Lok oder Waggon angebrachter Kontakt sorgt dann daf\u00fcr, dass die beiden d\u00fcnnen Dr\u00e4hte sich verbinden und durch den dann flie\u00dfenden Strom eine Meldung erfolgt.Reed-Kontakte gibt es von verschiedenen Fachherstellern zu fairen Preisen, allerdings wollte Ich bei mir auf den Eingriff an den Fahrzeugen verzichten.<\/li>\n<li><strong>Kontaktgleise<\/strong><br \/>\nEinige Hersteller bieten f\u00fcr Ihre Gleissysteme vorgefertige Kontaktgleise an. Diese funktionieren ebenfalls nach einem einfachen Prinzip, hier wird in der Regel ein kleiner Schalter durch die R\u00e4der der Loks und H\u00e4nger bet\u00e4tigt.<\/li>\n<li><strong>Strom-Sensoren<\/strong><br \/>\nBei diesen Systemen werden durch stromf\u00fchrende R\u00e4nder (Lokachsen) isolierte Gleisabschnitte kurzfristig mit einem Strom versorgt und so der Schaltvorgang ausgel\u00f6st. Genau das ist es, f\u00fcr was ich mich entschieden habe. Doch dazu gleich mehr.<\/li>\n<li><strong>Andere Systeme<\/strong><br \/>\nNeben den oben erw\u00e4hnten gibt es noch viele andere Systeme. Erw\u00e4hnt seien z.B. Lichtschranken, Achsenz\u00e4hler, Masse-Erkennung (3L-Systeme) und andere wie Lizzy etc. Wer sich mit den einzelnen Systemen genauer besch\u00e4ftigen will, sei die Seite <a href=\"http:\/\/www.digital-bahn.de\/info_rm\/rm.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Digital-Bahn Info<\/a> empfohlen.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Mein Favorit: Strom-Sensoren<\/strong><\/p>\n<p>Ich pers\u00f6nlich habe mich f\u00fcr die Variante mit isolierten Gleisabschnitten im 2L-System entschieden. Hierbei wird ein relativer kurzer Abschnitt (richtet Euch einfach nach dem k\u00fcrzesten Achsabstand Eurer Lokomotiven) auf einer Seite isoliert. Denkt daran, das der Abschnitt keine Stromversorgung hat und bei zu gro\u00dfer L\u00e4nge stehenbleiben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Entweder verwendet man isolierte Schienenverbinder in Kombination mit aufgeschnittenen Gleisen oder gleich zwei Einschnitte im Gleis. Optisch ist das nat\u00fcrlich kein Highlight, aber immer noch bessere als irgendwelche Bausteine im oder neben dem Gleis. L\u00fccken in den Schienenstr\u00e4ngen kann man z.B. mit fl\u00fcssigen Kunststoffen schlie\u00dfen lassen, die man nach dem Austrocknen farblich behandelt.<\/p>\n<p>An diese isolierten Gleisabschnitt kommt dann ein Kabel zum R\u00fcckmeldemodul.<\/p>\n<h1><strong>Prinzip und R\u00fcckmelde-Bus-Systeme<\/strong><\/h1>\n<p>Die folgende Grafik zeigt dabei das grundlegende Prinzip und die Schaltung.<\/p>\n<figure id=\"attachment_477\" aria-describedby=\"caption-attachment-477\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Prinzip.jpg?ssl=1\" rel=\"lightbox[476]\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-477 size-medium\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Prinzip.jpg?resize=300%2C232&#038;ssl=1\" alt=\"Prinzip\" width=\"300\" height=\"232\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Prinzip.jpg?resize=300%2C232&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Prinzip.jpg?resize=386%2C300&amp;ssl=1 386w, https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Prinzip.jpg?w=1020&amp;ssl=1 1020w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-477\" class=\"wp-caption-text\">Prinzip<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wie man sieht wird mit Hilfe eines digitalen R\u00fcckmeldemoduls das Signal vom Gleis (Strom) ausgewertet und dann mit Hilfe eines R\u00fcckmelde-Bus an die Zentrale \u00fcbermittelt und damit dann an angebundene PC&#8217;s und deren Software.<\/p>\n<p>Wie immer gibt es auch hier verschiedene Bus-Systeme. Der Quasi Standard ist der S88-Bus in Verbindung mit DCC\/M\u00e4rklin kompatiblen Signalen. Aber auch andere Bus-Systeme wie LocoNet, XpressNet werden unterst\u00fctzt. Hierf\u00fcr ben\u00f6tigt man nat\u00fcrlich wieder andere R\u00fcckmeldemodule.<\/p>\n<p>Welches System man verwendet, h\u00e4ngt wieder vom pers\u00f6nlichen Geschmack ab. Ich habe mich f\u00fcr den S88-Bus entschieden, weil dieser von <span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>vielen Anbietern<\/strong><\/span> unterst\u00fctzt wird, was sich auch positiv auf die Auswahl und die Preise auswirkt. Und mit Hilfe der einfachen Verkabelung kann man diesen R\u00fcckmelde-Bus, je nach Bedarf, immer weiter ausbauen.<\/p>\n<p>Da meine Digitalzentrale leider keinen S88-Bus Eingang besitzt, verwende ich zus\u00e4tzlich einen LocoNet-S88-Adapter, der aber auch den Vorteil hat, da\u00df ich s\u00e4mtliche Module von der Zentrale aus programmieren und einrichten kann.<\/p>\n<p>Theoretisch lassen sich an den Adapter 31 &#8222;16-fach&#8220; Melder anschlie\u00dfen, also ingesamt <strong>496<\/strong> R\u00fcckmelder auf der gesamten Anlage, nicht schlecht oder?<\/p>\n<h1><strong>Finale und Bl\u00f6cke<\/strong><\/h1>\n<p>Die folgende Grafik zeigt den Aufbau, den ich f\u00fcr meine Anlage verwenden werde.<\/p>\n<p>Mit Hilfe von zwei R\u00fcckmeldern werde ich wissen, welcher Gleisabschnitt oder <strong>Block<\/strong> gerade von einem Zug belegt ist. Aus diversen Foren wei\u00df ich, dass man auch 3 R\u00fcckmelder verwenden kann, das finde ich in einem Schattenbahnhof \u00fcbertrieben.<\/p>\n<p>Das Ganze funktioniert dann nach folgenden Prinzip:<\/p>\n<ol>\n<li>Zug f\u00e4hrt \u00fcber den 1. R\u00fcckmelder und meldet damit ein &#8222;ENTER&#8220; in den Block.<\/li>\n<li>Zug f\u00e4hrt \u00fcber den 2. R\u00fcckmelder und meldet damit ein &#8222;IN&#8220; in den Block, d.h. der Block wurde besetzt. Hiermit kann, z.B. in einem Schattenbahnhof, auch ein STOP ausgel\u00f6st werden und der Block damit als besetzt gelten.<\/li>\n<li>Optional kann mit einem 3. R\u00fcckmelder auch folgendes realisiert werden:<br \/>\nnach dem \u00dcberfahren des 2. R\u00fcckmelders wird ein verz\u00f6gertes Bremsen eingeleitet &#8222;DELAY&#8220; und beim 3. R\u00fcckmelder dann der STOP ausgel\u00f6st werden durch das &#8222;IN&#8220;.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Die folgende Grafik zeigt noch einmal dieses Prinzip:<\/p>\n<figure id=\"attachment_479\" aria-describedby=\"caption-attachment-479\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Prinzip-Block.jpg?ssl=1\" rel=\"lightbox[476]\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-479 size-medium\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Prinzip-Block.jpg?resize=300%2C120&#038;ssl=1\" alt=\"Prinzip Block\" width=\"300\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Prinzip-Block.jpg?resize=300%2C120&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Prinzip-Block.jpg?w=500&amp;ssl=1 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-479\" class=\"wp-caption-text\">Prinzip Block<\/figcaption><\/figure>\n<p>ENTER steht \u00fcbrigens f\u00fcr &#8222;Block wird belegt&#8220; und &#8222;IN&#8220; f\u00fcr &#8222;Block ist belegt&#8220;. &#8222;DELAY&#8220; steht f\u00fcr eine weitere Aktion, hier in diesem Beispiel soll eine langsame Bremsung eingeleitet werden, die in sichtbaren Bereichen einfach optisch sch\u00f6ner aussieht. Parallel zu &#8222;IN&#8220; k\u00f6nnen nat\u00fcrlich neben dem STOP der Lok auch weitere Aktionen wie &#8222;Signale stellen&#8220; ausgel\u00f6st werden. All das kann bequem in programmierterten Fahrstra\u00dfen erledigen. Einen Step-By-Step Guide gibt es z.B. f\u00fcr <a href=\"http:\/\/wiki.rocrail.net\/doku.php?id=stepbystep-de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Rocrail<\/a> (welches ich auch verwende), hier werden aber auch viele Begriffe erkl\u00e4rt und eingef\u00fchrt, die man f\u00fcr digitale Steuerungen wissen sollte.<\/p>\n<p>Die folgende Grafik zeigt beispielhaft einen 4-gleisigen Schattenbahnhof mit den entsprechenden Bl\u00f6cken (B1 bis B6), R\u00fcckmeldern und Standorten der Lokomotiven.<\/p>\n<figure id=\"attachment_480\" aria-describedby=\"caption-attachment-480\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/sbf_v1.png?ssl=1\" rel=\"lightbox[476]\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-480 size-medium\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/sbf_v1.png?resize=300%2C86&#038;ssl=1\" alt=\"Schattenbahnhof\" width=\"300\" height=\"86\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/sbf_v1.png?resize=300%2C86&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/sbf_v1.png?resize=500%2C143&amp;ssl=1 500w, https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/sbf_v1.png?w=908&amp;ssl=1 908w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-480\" class=\"wp-caption-text\">Schattenbahnhof<\/figcaption><\/figure>\n<h1>Meine Hardware<\/h1>\n<p>F\u00fcr die R\u00fcckmeldung verwende ich die 16-fach R\u00fcckmelder von <a href=\"https:\/\/www.ldt-infocenter.com\/dokuwiki\/doku.php?id=de:rm-88-n-o\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">LDT mit Opto-Kuppler<\/a> Eing\u00e4ngen, da diese sehr zuverl\u00e4ssig selbst kleine Spannungen erkennen. Der Anschluss erfolgt wie oben in der Skizze.<\/p>\n<h1><strong>R\u00fcckmeldemodule mit Gleisbesetztmeldungen<\/strong><\/h1>\n<p>Zus\u00e4tzlich gibt es noch Module, die zus\u00e4tzlich zur einfachen Meldung auch daf\u00fcr sorgen, dass die isolierte Schiene mit den notwendingen Strom versorgen und sich merken, das ein Zug gerade den isolierten Abschnitt bef\u00e4hrt. Sobald die Lok das andere Ende erreicht, wir der Strom abgeschaltet und der Bereich wird wieder freigegeben.<\/p>\n<h1><strong>FAQ<\/strong><\/h1>\n<p>Es gab immer wieder ein paar kleine Fragen, die auftauchten und manchmal nur schwer via Recherche zu beantworten waren, daher hier eine kleine Auflistung.<\/p>\n<ul>\n<li>F\u00fcr R\u00fcckmeldungen werden nicht, wie \u00fcblich, die Gleisanschl\u00fcsse der Zentrale verwendet?Richtig, f\u00fcr R\u00fcckmeldungen wird ein extra Kabelstrang bzw. ein Extra-Bus verwendet. Standard ist dabei der S88-Bus, welcher zus\u00e4tzlich an die Zentrale angeschlossen wird.<\/li>\n<li>Wenn meine Lok einen R\u00fcckmelder \u00fcberf\u00e4hrt, wird das Signal f\u00fcr jede Achse ausgel\u00f6st. Ist das normal?Ja, das ist normal. Da oft jede Achse Strom f\u00fchrt, wird das Signal f\u00fcr jede Achse ausgel\u00f6st am R\u00fcckmelder. Im Prinzip macht das aber nichts, da wir bei der PC Steuerung entsprechende Bufferzeiten einbauen und mehrere R\u00fcckmelder verwenden. Ist das Ganze zu verwirrenden, sollten R\u00fcckmelder mit eingebauten Gleisbesetztmeldern verwendet werden.<\/li>\n<li>Ben\u00f6tigt das R\u00fcckmeldemodul nicht Strom und wo kommt dieser her?<br \/>\nJa, das Modul ben\u00f6tigt Strom, welches es sich vom S88-Bus nimmt. Daher sollte dieser, wenn z.B. an einen LocoNet-S88-Adapter angeschlossen, auch einen Eingang an der Zentrale mit Stromversorgung f\u00fcr den LocoNet Bus angeschlossen werden.<\/li>\n<\/ul>\n<h1>Offene Fragen<\/h1>\n<p>Wie alle digitalen Ger\u00e4te muss man den LocoNet-S88-Adapter programmieren, damit u.a. festlegen kann, welche Adresse der erste R\u00fcckmeldeanschluss enth\u00e4lt. Laut den Anleitungen kann man dann an den Adapter 31 R\u00fcckmelde Module anschlie\u00dfen. Die ersten 16 Adressen ergeben sich beim 1. Modul ja dann aus der Basisadresse (z.B. 1 -16). Nur wie verh\u00e4lt es sich dann mit dem 2. angeschlossenen Modul. Bekommt es dann automatisch die Adressen 17-32? Sobald ich das kl\u00e4ren kann, werde ich den Beitrag aktualisieren.<\/p>\n<h1><strong>Fazit<\/strong><\/h1>\n<p>Nach dem man seinen Gleisplan fertig hat, sollte man damit anfangen, die Gleisabschnitte\/Bl\u00f6cke festzulegen, die man f\u00fcr eine automatische Steuerung ben\u00f6tigt. Nat\u00fcrlich kann man in allen sichtbaren Bereichen darauf verzichten, vor allem wenn man Betrieb von Hand machen will. Aber gerade in nicht sichtbaren Teilen wie Schattenbahnh\u00f6fen, l\u00e4ngeren Tunneln und Gleiswendeln kann die R\u00fcckmeldung in Verbindung mit automatischen Steuerungen sehr vieles erleichtern und wirklich schwer ist es auch nicht.<\/p>\n<figure id=\"attachment_484\" aria-describedby=\"caption-attachment-484\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/CIMG1862.jpg?ssl=1\" rel=\"lightbox[476]\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-484 size-medium\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/CIMG1862.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1\" alt=\"R\u00fcckmelder im Gleis\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/CIMG1862.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/CIMG1862.jpg?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/CIMG1862.jpg?w=1024&amp;ssl=1 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-484\" class=\"wp-caption-text\">R\u00fcckmelder im Gleis<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_485\" aria-describedby=\"caption-attachment-485\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/CIMG1859.jpg?ssl=1\" rel=\"lightbox[476]\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-485 size-medium\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/CIMG1859.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1\" alt=\"Mein Versuchsaufbau\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/CIMG1859.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/CIMG1859.jpg?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/CIMG1859.jpg?w=1024&amp;ssl=1 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-485\" class=\"wp-caption-text\">Mein Versuchsaufbau<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Update 2020 In meiner Anlage sind Stand heute keine R\u00fcckmelder mehr verbaut. 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