{"id":574,"date":"2013-08-25T15:11:22","date_gmt":"2013-08-25T15:11:22","guid":{"rendered":"http:\/\/rhbblog.sven-bobrowski.de\/?p=574"},"modified":"2020-04-03T12:49:14","modified_gmt":"2020-04-03T12:49:14","slug":"umbau-peco-h0m-weichen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rhb-blog.de\/?p=574","title":{"rendered":"Umbau PECO H0m Weichen"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_575\" aria-describedby=\"caption-attachment-575\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/peco_weiche.jpg?ssl=1\" rel=\"lightbox[574]\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-575 size-medium\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/peco_weiche.jpg?resize=300%2C104&#038;ssl=1\" alt=\"PECO H0m Weiche\" width=\"300\" height=\"104\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/peco_weiche.jpg?resize=300%2C104&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/peco_weiche.jpg?resize=500%2C173&amp;ssl=1 500w, https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/peco_weiche.jpg?w=1024&amp;ssl=1 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-575\" class=\"wp-caption-text\">PECO H0m Weiche<\/figcaption><\/figure>\n<p>An diesem Wochenende habe ich mich mal mit dem Thema Umbau der PECO H0m Weichen besch\u00e4ftigt, auch in der Praxis.<\/p>\n<h1>Warum<\/h1>\n<p>sollte man die Weichen eigentlich umbauen?<\/p>\n<p>F\u00fcr den digitalen Betrieb wollen wir:<\/p>\n<ul>\n<li>keine Kurzschl\u00fcsse zwischen den Zungen und Au\u00dfenschienen haben<\/li>\n<li>gute Kontakte zu den Lokr\u00e4dern, auch nach Jahren des Betriebes<\/li>\n<li>sichere Stromversorgung<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ein Umbau ist also unumg\u00e4nglich.<\/p>\n<h1>Gedanken<\/h1>\n<p>Die PECO Weichen arbeiten nach dem Prinzip, da\u00df die Zungen durch eine Feder an die Au\u00dfenschienen gedr\u00fcckt werden. Das ist gut und bew\u00e4hrt sich in der Praxis.Ich hatte bei meinem Diorama ja auch eher das Problem, dass die Schienenverbinder nicht genug Kontakt hatten und ich zu Verbesserung einen Kupferdraht zwischen Schienen und Au\u00dfenschienen der Weiche l\u00f6tete. Um das zu umgehen, kann man diese aber direkt mit einem Versorgungsdraht verl\u00f6ten, man sollte dabei aber nat\u00fcrlich auf die Polarit\u00e4t achten.<\/p>\n<p>\u00dcbrigens, wenn man einen Conrad Antrieb verwendet, kann man hier auch die Zungen \u00fcber die dort verf\u00fcgbaren Anschl\u00fcsse mit Strom versorgen, einen Teil des Umbaus kann man sich also sparen.<\/p>\n<p>Aber egal wie, Antriebe mit Polarit\u00e4tsumschaltung sind Pflicht!<br \/>\nWarum? Ganz einfach, bei den PECO Weichen sind die Herzst\u00fccken ein geschlossener Bereich. Sie m\u00fcssen, damit Loks ohne Probleme \u00fcber die Weichen fahren sollen, mit Strom versorgt werden. Das genau Wieso und Warum habe ich auch schon einem <a href=\"http:\/\/rhb-blog.de\/?p=153\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">ausf\u00fchrlichen Blogeintrag<\/a> beschrieben.<\/p>\n<h1>Was brauchen wir<\/h1>\n<p>Bevor wir loslegen, ben\u00f6tigen wie eine Reihen von Materialien und Werkzeugen.<\/p>\n<ul>\n<li>die Weiche selbst, in unserem Fall eine PECO Code 75 Weiche (rechts oder links), Nummern SL-E1487 und SL-E1486<\/li>\n<li>einen L\u00f6tkolben der freien Wahl inkl. Zinn und Zubeh\u00f6r<\/li>\n<li>einen Trennschleifer, nat\u00fcrlich die Miniausf\u00fchrung f\u00fcr den Modellbau<\/li>\n<li>Seitenschneider, Zangen, halt das ganze \u00fcbliche Kleinwerkzeug<\/li>\n<li>Kupferdraht, am besten als einzelnen &#8222;dicken&#8220; Draht, verwickelter Draht tut es aber auch<\/li>\n<li>f\u00fcr den Einbau und die Tests noch Schienenverbinder, davon 2 isolierte (f\u00fcr die PECO H0m Weichen tuen es auch sehr gut die Tillig TT ISO-Verbinder)<\/li>\n<li>ein wenig Zeit und im Laufe derer die \u00dcbung<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bevor ich anfange, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Gerade beim L\u00f6ten kann es passieren, da\u00df das Ergebnis nicht so toll aussieht. Wichtig hier, da\u00df man immer an der Au\u00dfenkante der Profile l\u00f6tet, um trotz allen einen ungest\u00f6rten Fahrbetrieb zu erreichen. Solche L\u00f6tstellen k\u00f6nnen dann immer noch mit Farben und Schotter getarnt werden.<\/p>\n<p>Wer nicht direkt an die Gleisprofile l\u00f6ten will, kann auch Anschlu\u00dfklemmen verwenden, wie sie wieder z.B. Tillig f\u00fcr TT anbietet.<\/p>\n<h1>Der Umbau<\/h1>\n<figure id=\"attachment_576\" aria-describedby=\"caption-attachment-576\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/weichen_umbau3.jpg?ssl=1\" rel=\"lightbox[574]\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-576 size-medium\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/weichen_umbau3.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1\" alt=\"Weichenumbau\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/weichen_umbau3.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/weichen_umbau3.jpg?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/weichen_umbau3.jpg?w=1024&amp;ssl=1 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-576\" class=\"wp-caption-text\">Weichenumbau<\/figcaption><\/figure>\n<p>Als erstes durchtrennen wir bei (<strong>1<\/strong>) und (<strong>2<\/strong>) die Schienen in den Weichenzungen (rosa und blaue Stecknadel), so ca. 1 1\/2 Schwellen von der Kreuzung (wei\u00dfe Stecknadel). Man sollte darauf achten, das genug Abstand entsteht, damit kein Strom mehr flie\u00dfen kann. Dazu muss man die Schnittstelle eventuell noch ein wenig aufschleifen. Die L\u00fccke kann man so lassen, wenn man die Optik verbessern will kann z.B.\u00a0<a href=\"http:\/\/www.araldit.ch\/deu\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Zweikomponenten-Epoxidharzklebstoff<\/a> einbringen, aush\u00e4rten, schleifen und dann farblich behandeln. Wie isolieren damit wieder unser Herzst\u00fcck.<\/p>\n<p>Nun schneiden wir uns 2 Kupferlitzen (Dr\u00e4hte) auf die passende L\u00e4nge (siehe Bild) und verl\u00f6ten diese au\u00dfen an den Schienenprofilen der Zunge. Im Bild sind diese mit Nummer (<strong>3<\/strong>) und (<strong>4<\/strong>) markiert. Wie \u00fcberb\u00fccken damit die Original Trennung der PECO Weichenzungen, wie sie vom Hersteller vorgesehen ist.<\/p>\n<p>Um die Zungen auch sicher mit Strom zu versorgen, l\u00f6ten wir dann noch sicherheitshalber zwei weitere Litzen (<strong>5<\/strong>) und (<strong>6<\/strong>) an die Zungen und die zugeh\u00f6rige Au\u00dfenschiene.<\/p>\n<figure id=\"attachment_577\" aria-describedby=\"caption-attachment-577\" style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/weichen_umbau2.jpg?ssl=1\" rel=\"lightbox[574]\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-577 size-full\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/weichen_umbau2.jpg?resize=210%2C158&#038;ssl=1\" alt=\"Umgebaute Weiche\" width=\"210\" height=\"158\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-577\" class=\"wp-caption-text\">Umgebaute Weiche<\/figcaption><\/figure>\n<p>Damit sind die Umbauten schon abgeschlossen.<\/p>\n<h1>Der Einbau<\/h1>\n<p>Nun geht es an den Einbau. Die \u00e4u\u00dferen Schienen werden mit Hilfe von Gleisverbindern (<a href=\"http:\/\/www.weinert-modellbau.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">PECO SL-110<\/a>) verbunden. Um sicher zugehen, kann man wie gesagt noch an die Au\u00dfenschienen eine Versorgung vom Digitalfahrstrom verlegen.<\/p>\n<p>Die inneren Schienen, die an das Herzst\u00fcck m\u00fcnden (im Bild (<strong>11<\/strong>) und (<strong>12<\/strong>)), werden mit Hilfe von Isolationsverbindern angeschlossen. Das ist sehr wichtig, da es sonst direkt zu <strong>Kurzschl\u00fcssen<\/strong> kommt!<\/p>\n<p>Zum Schluss wird dann noch der werkseitig vorgesehen Draht f\u00fcr die Polarisation des Herzst\u00fcckes mit dem Weichenantrieb verbunden.<\/p>\n<p>Nun kann alles getestet werden. \u00dcbrigens, mangels Anlage verwende ich einen kleinen Testaufbau auf meiner Testanlage. Die Polarisation \u00fcbernehmen dann zwei Dr\u00e4hte vom Fahrstrom.<\/p>\n<figure id=\"attachment_578\" aria-describedby=\"caption-attachment-578\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/weichentest.jpg?ssl=1\" rel=\"lightbox[574]\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-578 size-medium\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/weichentest.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1\" alt=\"Testanlage\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/weichentest.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/weichentest.jpg?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/weichentest.jpg?w=1024&amp;ssl=1 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-578\" class=\"wp-caption-text\">Testanlage<\/figcaption><\/figure>\n<h1>Antriebe<\/h1>\n<p>Wie gesagt, als Antriebe sollten ausschlie\u00dflich Antriebe mit Herzst\u00fcck Polarisation verwendet werden. Mit den Conrad Antrieben habe ich schon sehr guter Erfahrungen gemacht, schon aus Preisgr\u00fcnden.<\/p>\n<h1><strong>Erg\u00e4nzungen<\/strong><\/h1>\n<p>Als Antrieb f\u00fcr die Weichen gibt es verschiedene M\u00f6glichkeiten. Da ich aber schon aus Preisgr\u00fcnden nur auf die Conrad Antriebe setze, wir das meine n\u00e4chste &#8222;Ich teste das mal&#8220; Baustelle sein. Vor allem st\u00f6rt ja die Stellfeder der PECO Weichen bei den Antrieben, was dazu f\u00fchren kann, da\u00df die Antriebe die Weiche nicht stellen k\u00f6nnen. Aber wie gesagt, das folgt dann demn\u00e4chst.<\/p>\n<p>Nicht verschweigen sollte man aber z.B. die Antriebe von MBTronik. Nur der Preis daf\u00fcr ist mir definitiv zu hoch.<\/p>\n<p>Die Original PECO Antriebe sind mir pers\u00f6nlich zu kompliziert und auch, was man so h\u00f6rt, nicht gerade praxistauglich. Nur der Antrieb f\u00fcr die Seitenmontage klingt interessant, den muss ich auch mal besorgen und testen.<\/p>\n<h1>Fazit<\/h1>\n<p>Der Umbau der PECO Weichen ist einfach und schnell zu machen. Ich hatte davor auch Respekt, mit Geduld und \u00dcbung geht die Arbeit aber schnell von der Hand. Wenn ich jetzt noch das Thema mit den Antrieben kl\u00e4re, steht dem Aufbau des Schattenbahnhofs nichts mehr im Wege.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>An diesem Wochenende habe ich mich mal mit dem Thema Umbau der PECO H0m Weichen besch\u00e4ftigt, auch in der Praxis. Warum sollte man die Weichen eigentlich umbauen? 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