{"id":948,"date":"2014-04-30T13:04:02","date_gmt":"2014-04-30T13:04:02","guid":{"rendered":"http:\/\/rhbblog.sven-bobrowski.de\/?p=948"},"modified":"2020-04-06T07:01:34","modified_gmt":"2020-04-06T07:01:34","slug":"oberleitungen-teil-2-quertragewerke-teil-1-von-2-bau-und-montage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rhb-blog.de\/?p=948","title":{"rendered":"Oberleitungen f\u00fcr die RhB in 1:87 (2\/2), Quertragewerke"},"content":{"rendered":"<p>Eines der\u00a0beeindruckenden Dinge, die man\u00a0sehen und bauen kann, sind f\u00fcr mich die Quertragewerke in den Bahnh\u00f6fen. Auch wenn diese heute, auf Grund der Vereinfachung , kaum noch zum Zuge kommen, d\u00fcrfen Sie auf keiner Anlage fehlen, wenn man eine Oberleitung nachbaut. Auch f\u00fcr meine RhB\u00a0Anlage verwende ich solche Quertragewerke ,\u00a0konkret das mit der Artikelnummer &#8222;387&#8220; von Sommerfeldt.\u00a0Das folgende Bild aus dem Katalog zeigt dabei den typischen Aufbau.<\/p>\n<figure id=\"attachment_949\" aria-describedby=\"caption-attachment-949\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/QT_387.jpg?ssl=1\" rel=\"lightbox[948]\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-949 size-medium\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/QT_387.jpg?resize=300%2C153&#038;ssl=1\" alt=\"QT\" width=\"300\" height=\"153\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/QT_387.jpg?resize=300%2C153&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/QT_387.jpg?resize=500%2C255&amp;ssl=1 500w, https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/QT_387.jpg?w=542&amp;ssl=1 542w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-949\" class=\"wp-caption-text\">QT<\/figcaption><\/figure>\n<p>Tipp: Das Bild sollte man sich ausdrucken und in Folie gelegt gut sichtbar in den Bastelraum h\u00e4ngen, man wird es immer wieder als Vorlage f\u00fcr den Bau und die Ma\u00dfe beachten. Auf dem Bild erkennt man auch die verschiedenen Arten, wie die Masten mit dem eigentlichen Quertr\u00e4ger verbunden werden. F\u00fcr die &#8222;konische&#8220; Ausf\u00fchrung (in WinTrack 387K genannt, auf dem Bild links!) ben\u00f6tigt man\u00a0Verl\u00e4ngerungen mit der Artikelnummer &#8222;301&#8220;. Damit erh\u00f6ht man \u00fcbrigens auch die Spannweite, die bei der normalen Ausf\u00fchrung bei ca. 21 cm liegt. M\u00f6chte man diesen Bereich noch einmal verl\u00e4ngern, kann man auch einen weiteren Quertr\u00e4ger (Artikelnummer &#8222;306&#8220;) einsetzen. Oder man verwendet eine andere Methode, die ich sp\u00e4ter noch vorstellen werde, um mehrere Gleise zu \u00fcberbr\u00fccken. \u00dcbrigens, wenn man mehr als vier Gleise \u00fcberbr\u00fccken will, verwendet man ein zweites Quertragewerk\u00a0und positioniert dieses dann mit drei Masten. Der Quertr\u00e4ger muss entsprechend verl\u00e4ngert werden und das Spannseil f\u00fcr die H\u00e4nger muss dann doppelseitig angebracht werden. Noch ein Hinweis in eigener Sache: die folgenden Schritte sind meine Art, das Quertragewerk\u00a0zu bauen und f\u00fcr die Anlage fit zu machen.\u00a0Nat\u00fcrlich muss jeder am Besten wissen, was er sich zutraut und wie er manche Schritte anders macht!<\/p>\n<p><strong>Abst\u00e4nde<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Hinweis: Der Teil geh\u00f6rt eigentlich fast zum meinem ersten Blog Eintrag, passt aber auch hier. Wem das nicht interessiert,\u00a0scrollt einfach zum n\u00e4chsten Kapitel.<\/p>\n<p>Zwischen den Quertr\u00e4gern muss nat\u00fcrlich wie bei den Masten ein Abstand vermessen werden. Wir richten uns dabei nach mehreren Faktoren:<\/p>\n<ul>\n<li>Kr\u00fcmmung der Schienen (gerade = maximaler Abstand)<\/li>\n<li>Abstand einhalten f\u00fcr Weichenstra\u00dfen<\/li>\n<li>M\u00f6gliche Position der Masten<\/li>\n<\/ul>\n<p>In <strong>Kurven<\/strong> muss beachtet werden, da\u00df je nach Radius der Abstand sich aus einer einfachen Formel (f\u00fcr H0m bzw.\u00a0TT) ergibt. Leider kann ich nicht genau sagen, wer nun Recht hat. Wenn ich die alte Anleitung von Sommerfeldt nehme, komme ich nach deren Formal auf ca. 145 mm, gehe ich streng nach der <a href=\"http:\/\/www.morop.eu\/de\/normes\/nem201_d.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">MOROP Norm NEM 201<\/a>, dann sind es 126 mm. Ich habe daher mit dem Kompromiss von <strong>140 mm<\/strong> geplant. Ich will es nicht \u00fcbertreiben und auch keinen realistischen Betrieb machen, rein optisch sind die Fahrleitungen mit 140 mm \u00fcber den Gleisen und auch noch im Zickzack Bereich des Stromabnehmers drin.<\/p>\n<p>Des Weiteren sollte man beachten, da\u00df man die L\u00e4ngen der vorgefertigten Fahrdr\u00e4hte von Sommerfeldt ber\u00fccksichtigen sollte, wenn man diese verwenden will. Bei den Standard Dr\u00e4hten (0,7 mm Dicke) ist das zwischen 200 und 360 mm (die genauen Ma\u00dfe k\u00f6nnen dem Katalog entnommen werden, Artikel Nummern &#8222;140&#8220; bis &#8222;147&#8220;).<\/p>\n<p>Etwas unabh\u00e4ngiger kann man mit den Profi Dr\u00e4hten arbeiten, die sind nicht nur d\u00fcnner (0,5 mm), was besser aussieht und vorbild n\u00e4her ist, sondern lassen sich auch in der L\u00e4nge besser anpassen und machen die Planung flexibler. Allerdings steigt hiermit auch der Montage Aufwand. Die Profi Fahrdr\u00e4hte haben die Nummern &#8222;181&#8220; bis &#8222;184&#8220; und &#8222;177&#8220;. Die Profi Fahrdr\u00e4hte sind aber deutlich empfindlicher gegen\u00fcber Transporten und den fast schon obligatorischen Anecken. \u00dcbrigens, in einigen Foren wird daher die Verwendung von Gitarren Seiten empfohlen.<\/p>\n<p>Egal wie, die Abst\u00e4nde erfordern vorher eine genau Planung, da\u00df sollte man wie in meinem ersten Blog Eintrag erw\u00e4hnt, in Ruhe recherchieren und skizzieren. Hat man alle Positionen ermittelt, sollte man den Plan ma\u00dfstabsgerecht ausdrucken und dann \u00fcbertragen. Die Positionen m\u00fcssen dann eventuell nur noch auf die Breit der Quertr\u00e4ger angepasst werden. Und die Verwendung der Leitungen (Profi, Normal oder Anderes) ist jedem selbst \u00fcberlassen, ich werde\u00a0mich eventuell mal an den Profi Leitungen versuchen, eventuell sogar am Selbstbau.<\/p>\n<h1>Werkzeuge<\/h1>\n<p>Ich bin eigentlich kein Fan davon, jemanden vorzuschreiben, welches Werkzeug er braucht oder haben muss. Von daher bitte ich die folgende Liste nur als Empfehlung zu sehen. Als sehr hilfreich hat sich das L\u00f6t\u00f6l von Sommerfeldt erwiesen, dies sollte also auf jeden Fall dabei sein.<\/p>\n<ul>\n<li>Zum Bau der Lehre: Sperrholz (5 mm Dicke reicht v\u00f6llig), kleine N\u00e4gel und ein kleiner Hammer Bleistifte, Lineal und Dreieck<\/li>\n<li>F\u00fcr den Zusammenbau: L\u00f6tkolben mit feiner Spitze, d\u00fcnner L\u00f6tdraht, L\u00f6t\u00f6l Flach- und\u00a0Spitzzange Lineal aus Metall Radiernadel aus dem K\u00fcnstlerbedarf<\/li>\n<li>Zum Schneiden und Bohren: Feinbohrschleifer\u00a0(z.B. von Proxxon) mit Trennscheiben, Schleifer und Spiralbohrer (0.8 oder 1 mm)<\/li>\n<\/ul>\n<p>F\u00fcr das\u00a0farbliche Gestalten, quasi das Finish, folgen in einen sp\u00e4teren Beitrag die Werkzeuge und Materialien.<\/p>\n<h1>Begriffe<\/h1>\n<p>Das folgende Bild zeigt alle von mir verwendeten Begriffe, diese sind auch in den Anleitungen in Gebrauch.<\/p>\n<figure id=\"attachment_960\" aria-describedby=\"caption-attachment-960\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Begriffe.jpg?ssl=1\" rel=\"lightbox[948]\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-960 size-medium\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Begriffe.jpg?resize=300%2C153&#038;ssl=1\" alt=\"Begriffe\" width=\"300\" height=\"153\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Begriffe.jpg?resize=300%2C153&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Begriffe.jpg?resize=500%2C255&amp;ssl=1 500w, https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Begriffe.jpg?w=549&amp;ssl=1 549w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-960\" class=\"wp-caption-text\">Begriffe<\/figcaption><\/figure>\n<h1>Was ist in der T\u00fcte<\/h1>\n<p>Das folgende Bild zeigt die Teile, die in der Packung des Bausatzes vorhanden sind. Auch ich habe erstmal davor gesessen wie die\u00a0blinde Kuh. Nach und nach ergibt sich aber doch der Sinn, leider mangels beiliegender Anleitung aber erst nach intensiven Studium der empfohlenen Literatur.<\/p>\n<figure id=\"attachment_961\" aria-describedby=\"caption-attachment-961\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Teile.jpg?ssl=1\" rel=\"lightbox[948]\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-961 size-medium\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Teile.jpg?resize=300%2C206&#038;ssl=1\" alt=\"Teile\" width=\"300\" height=\"206\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Teile.jpg?resize=300%2C206&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Teile.jpg?resize=434%2C300&amp;ssl=1 434w, https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Teile.jpg?w=519&amp;ssl=1 519w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-961\" class=\"wp-caption-text\">Teile<\/figcaption><\/figure>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Teile f\u00fcr den Zusammenbau<\/span><\/p>\n<p>1) <strong>Die Masten<\/strong> (2 St\u00fcck)<br \/>\nEin kurzer (ca. 100 mm) und ein langer Mast sind in der Packung. Beim Aufstellen und Montieren der Tragewerke sollte\u00a0man\u00a0immer darauf achten, da\u00df die langen Masten auf einer Seite stehen. Dazu geh\u00f6ren jeweils eine Unterlegscheibe und eine Mutter.<\/p>\n<p>2) <strong>Die Quertr\u00e4ger<\/strong> (2 St\u00fcck)<br \/>\nDer obere Teil des Quertragewerk. Dazu geh\u00f6ren mehrere U-Profile.\u00a0Sie\u00a0dienen zum Zusammen- und Anbau der Quertr\u00e4ger und von m\u00f6glichen Erweiterungen. 3) H\u00e4nger (Bauteile f\u00fcr 4 St\u00fcck) Bauteile f\u00fcr die\u00a0oberen H\u00e4nger an dem Quertr\u00e4ger, bestehend aus einem Draht mit \u00d6se und den Isolatoren. Dazu kommen die Schellen (U-Form) mit Loch zum Erstellen der Befestigung (mindestens 8 St\u00fcck).<\/p>\n<p>Tipp: Die Dr\u00e4hte mit den \u00d6sen sind so lang, da\u00df man die Reste in die Bastelkiste packen sollte. Daraus k\u00f6nnen wiederum H\u00e4nger f\u00fcr selbstgebaute Ausleger verwenden.<\/p>\n<p>4)\u00a0<strong>Richtseil<\/strong><br \/>\nDer lange Kupferdraht und die Schellen f\u00fcr die Masten (rechteckige gestanzte Pl\u00e4ttchen mit seitlichen Loch) und die Isolatoren werden f\u00fcr das untere Richtseil\u00a0ben\u00f6tigt.<\/p>\n<p>5) <strong>Seitenhalter<\/strong><br \/>\n4 Seitenhalter sollten mindesten in der Verpackung sein. Diese\u00a0werden am Ende f\u00fcr das Halten der Fahrleitungen montiert.<\/p>\n<h1>Position, L\u00e4nge und Vorarbeiten<\/h1>\n<p>Bevor man mit dem Zusammenbau beginnt, gilt es die Position f\u00fcr die Masten zu finden. Es wird empfohlen, von der Gleismitte mindestens 30 mm Abstand zu halten, es kann aber nach hinten durchaus Platz gelassen werden. Verwendet man einen Mast auch als Halterung f\u00fcr einen weiteren Ausleger, muss man die Aufstellweite der entsprechenden Standardmasten ber\u00fccksichtigen. Verwendet man, wie ich, den Ausleger mit der Nummer &#8222;383&#8220;, ist das dann ein Abstand von 29 mm (wie Artikel &#8222;380&#8220;). Vorgehen:<\/p>\n<ul>\n<li>Bestimmung der ersten Mastposition<\/li>\n<li>Messen der L\u00e4nge und Justierung<\/li>\n<li>Bestimmung der zweiten Mastposition<\/li>\n<li>Vorbereiten f\u00fcr die Befestigung<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das folgende Bild zeigt die Positionierung der Masten f\u00fcr unser Quertragewerk.<\/p>\n<figure id=\"attachment_950\" aria-describedby=\"caption-attachment-950\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Position_Masten.jpg?ssl=1\" rel=\"lightbox[948]\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-950 size-medium\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Position_Masten.jpg?resize=300%2C137&#038;ssl=1\" alt=\"Positionen Masten\" width=\"300\" height=\"137\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Position_Masten.jpg?resize=300%2C137&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Position_Masten.jpg?resize=500%2C228&amp;ssl=1 500w, https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Position_Masten.jpg?w=928&amp;ssl=1 928w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-950\" class=\"wp-caption-text\">Positionen Masten<\/figcaption><\/figure>\n<p>Was ist nun aber mit Justierung der L\u00e4nge gemeint? Bei den Quertragewerk werden 2 Quertr\u00e4ger mit einer L\u00e4nge von ca. 10 cm mitgeliefert. Bei einem gemessen Mastabstand \u00fcber die Gleise von sagen wir mal beispielhaft 15 cm kann es sein, da\u00df auf Grund der Trennung eines der Tr\u00e4gers (um auf die L\u00e4nge zu kommen), ein kleiner \u00dcberstand \u00fcbrig bleibt. Sprich der Abstand der Masten ist dann nicht 15 cm, sondern z.B. 15,5 cm. Die Quertr\u00e4ger sollte n\u00e4mlich nicht an jeder beliebigen Stelle gek\u00fcrzt werden, sonder nur da, wo die die 4 Stahltr\u00e4ger seitlich mit einem Rechteck fixiert sind. Das folgend Bild zeigt glaube ich besser, was ich meine.<\/p>\n<figure id=\"attachment_951\" aria-describedby=\"caption-attachment-951\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Schnittpunkte.jpg?ssl=1\" rel=\"lightbox[948]\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-951 size-medium\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Schnittpunkte.jpg?resize=300%2C215&#038;ssl=1\" alt=\"Schnittpunkte\" width=\"300\" height=\"215\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Schnittpunkte.jpg?resize=300%2C215&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Schnittpunkte.jpg?w=337&amp;ssl=1 337w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-951\" class=\"wp-caption-text\">Schnittpunkte<\/figcaption><\/figure>\n<h1>Der Quertr\u00e4ger entsteht<\/h1>\n<p>Nach dem wir alles gemessen haben, geht es nun als Erstes mal an das Verbinden der Quertr\u00e4ger. Dazu bereiten wir die Teile entsprechend vor und k\u00fcrzen diese bei Bedarf.<\/p>\n<p>Die Trennung\u00a0der Quertr\u00e4ger kann \u00fcbrigens einfach mit Hilfe einer Trennscheibe mit einem Feinwerkzeug (z.B. Proxxon) erfolgen, nat\u00fcrlich auch mit anderen Hands\u00e4gen. Von einem Seitenschneider rate ich immer ab, da es verkanten und verbiegen kann. Danach werden beide (oder mehrere Teile) miteinander verbunden. Am Besten geht das nat\u00fcrlich mit einem L\u00f6tkolben und etwas Zinn. Als unentbehrliches Mittel daf\u00fcr ist das L\u00f6t\u00f6l von Sommerfeldt zu empfehlen! Es sorgt daf\u00fcr, da\u00df das L\u00f6tzinn auch h\u00e4lt, egal was f\u00fcr ein Untergrund vorhanden ist. Als Hilfsmittel kommen zwei Dinge zum Tragen:<\/p>\n<ul>\n<li>die U-Profile aus der Packung<\/li>\n<li>meine selbst gebaute L\u00f6thilfe (sp\u00e4ter mehr)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das U-Profil wird nun mit einer Pinzette oder Zange leicht\u00a0zusammengedr\u00fcckt und von der Seite in den Quertr\u00e4ger gedr\u00fcckt. Es sollte dann zur H\u00e4lfte noch \u00fcberstehen. Danach wird dann der andere Tr\u00e4ger \u00fcber gezogen, hier muss man aber das Profil festhalten, am Besten mit einer Zange.<\/p>\n<figure id=\"attachment_955\" aria-describedby=\"caption-attachment-955\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/U-Profil.jpg?ssl=1\" rel=\"lightbox[948]\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-955 size-medium\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/U-Profil.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1\" alt=\"U-Profil eingesetzt\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/U-Profil.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/U-Profil.jpg?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/U-Profil.jpg?w=1024&amp;ssl=1 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-955\" class=\"wp-caption-text\">U-Profil eingesetzt<\/figcaption><\/figure>\n<p>Mit Hilfe meiner gebastelten L\u00f6thilfe (oder L\u00f6tlehre) kann ich dann beide Tr\u00e4ger waagerecht\u00a0zueinander ausrichten und verl\u00f6ten. Erst oben verbinden, dann eventuell noch nachjustieren (man kann die L\u00f6tstelle ruhig ein wenig biegen) und dann eine zweite L\u00f6tstelle von unten. Voila, unser Quertr\u00e4ger ist fertig, wandert aber nun erst einmal in die Ablage, da wir nun die Masten noch vorbereiten m\u00fcssen.<\/p>\n<h1>Masten vorbereiten<\/h1>\n<p>Im n\u00e4chsten Schritt bereiten wir die Masten vor. Folgende\u00a0Arbeiten sind dabei (unter Umst\u00e4nden) notwendig.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Aufstecken und Verl\u00f6ten der Schellen<\/strong> F\u00fcr das untere Richtseil m\u00fcssen die Schellen so montiert werden, da\u00df die \u00d6ffnung nach innen zeigt. Als Abstand gilt: Von Schienenoberkante 69 mm, misst man Start des\u00a0Mastes \u00fcber dem Sockel, sind es 70 mm. Vorausgesetzt, man hat sich sonst an die Ma\u00dfe in der Skizze gehalten (Bett der Gleise mit 5 mm etc.). Des Weiteren sollte man beachten, da\u00df durch den Knick am Seilende die \u00d6ffnung etwas unterhalb (-2 mm) angebracht werden sollte, damit man sp\u00e4ter den Abstand einhalten kann.Ben\u00f6tigt man weitere Schellen (z.B. f\u00fcr Signale, Tafeln und Anbauten wie Ausleger), sind diese nun noch zu montieren. Sp\u00e4ter wird das Aufstecken nicht mehr m\u00f6glich sein.\n<figure id=\"attachment_965\" aria-describedby=\"caption-attachment-965\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Richtseil-Prinzip.jpg?ssl=1\" rel=\"lightbox[948]\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-965 size-medium\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Richtseil-Prinzip.jpg?resize=300%2C130&#038;ssl=1\" alt=\"Richtseil Prinzip\" width=\"300\" height=\"130\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Richtseil-Prinzip.jpg?resize=300%2C130&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Richtseil-Prinzip.jpg?resize=500%2C216&amp;ssl=1 500w, https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Richtseil-Prinzip.jpg?w=715&amp;ssl=1 715w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-965\" class=\"wp-caption-text\">Richtseil Prinzip<\/figcaption><\/figure>\n<p>In einem sp\u00e4teren Beitrag werde ich auch auf die Anbauten wie Ausleger eingehen.<\/li>\n<li><strong>Schellen vs. L\u00f6cher<\/strong> Zum Befestigen von Elemente k\u00f6nnen neben den Schellen auch L\u00f6cher (0,8 bis 1 mm) gebohrt werden. Ich habe auch teilweise Ausleger und Richtseile in gebohrte L\u00f6cher gesteckt und dann verl\u00f6tet. Nicht ganz vorbildlich, optisch aber durchaus vertretbar.<\/li>\n<li><strong>Andere Anbauten <\/strong>Da wir nach der Montage der Quertr\u00e4ger nicht mehr wirklich an den Masten arbeiten k\u00f6nnen, sollte nun alle anderen notwendigen Anbauten erledigt werden.In einem sp\u00e4teren Beitrag werde ich auch auf die Anbauten wie Ausleger eingehen.Es ist \u00fcbrigens immer eine gute Hilfe, direkt am Mast Markierungen mit einem Perma Marker zu machen. Diese werden durch das Finish eh \u00fcberstrichen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Es hat sich \u00fcbrigens sehr bewehrt, s\u00e4mtliche Teil mit dem Mast zu verl\u00f6ten. Mit Hilfe des L\u00f6t\u00f6ls und ein <span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>wenig<\/strong><\/span> Zinn h\u00e4lt eigentlich alles bombenfest am Mast und man kann immer noch ein wenig biegen, um Teile auszurichten. Sind die Masten <strong>vollst\u00e4ndig<\/strong> vorbereitet, geht es dann an die Montage der Quertr\u00e4ger auf die Masten.<\/p>\n<figure id=\"attachment_963\" aria-describedby=\"caption-attachment-963\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Ausleger-am-Mast.jpg?ssl=1\" rel=\"lightbox[948]\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-963 size-medium\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Ausleger-am-Mast.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1\" alt=\"Ausleger am Mast\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Ausleger-am-Mast.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Ausleger-am-Mast.jpg?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Ausleger-am-Mast.jpg?w=1024&amp;ssl=1 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-963\" class=\"wp-caption-text\">Ausleger am Mast<\/figcaption><\/figure>\n<h1><strong>Masten und Quertr\u00e4ger verbinden<\/strong><\/h1>\n<p>F\u00fcr den n\u00e4chsten Schritt, dem Verl\u00f6ten der Masten mit den Quertr\u00e4ger, habe ich mir eine einfache L\u00f6tlehre gebastelt. Auf einem Sperrholz Rest (5 mm) habe ich die 2D-Ma\u00dfe des Mastes (mit Sockel) \u00fcbertragen und dann laut Skizze (siehe oben) das Ma\u00df f\u00fcr den Quertr\u00e4ger (100 mm) \u00fcbernommen.\u00a0Alles wurde mit Bleistift, Lineal und Dreieck aufgezeichnet und ausgerichtet (90\u00b0).<\/p>\n<p>Danach habe ich den passenden Stellen mit\u00a0einem kleinem Bohrer L\u00f6cher gesetzt und dann kleine N\u00e4gel befestigt. Diese lassen sich bei Bedarf immer leicht nach au\u00dfen dr\u00fccken.<\/p>\n<p>Mit der Lehre kann ich wirklich einfach den Mast und den Tr\u00e4ger zusammenlegen, ausrichten und anschlie\u00dfend exakt verl\u00f6ten.<\/p>\n<p>Die N\u00e4gel halten die Teile beim L\u00f6ten fest und alle Quertragewerke sind so einheitlich zusammengebaut.<\/p>\n<p>Beim Zusammensetzten des Quertragewerkes soll man darauf achten, da\u00df die Masten richtig ausgerichtet sind. Das Profil zeigt immer im rechten Winkel zum Gleis. Dazu kommt nat\u00fcrlich\u00a0noch, das eventuelle Ausleger und Schellen in die\u00a0korrekte Richtung zeigen. Also lieber noch vorher dreimal pr\u00fcfen, bevor man die Teile verbindet.<\/p>\n<p>Zur Montage kommt wieder L\u00f6t\u00f6l\u00a0zur Verwendung, man sollte ruhig vier kleine L\u00f6tpunkte setzen.<\/p>\n<p>Der Mast wird dabei an das Ende eines Abteils des Tr\u00e4gers ausgerichtet (siehe Bild oben).<\/p>\n<h1>H\u00e4nger montieren<\/h1>\n<p>Danach geht es an das Montieren der H\u00e4nger. Vorab gilt es aber, die Abst\u00e4nde von den Mast- zu den Gleismitten zu messen. Schlie\u00dflich m\u00fcssen den H\u00e4nger so exakt wie m\u00f6glich \u00fcber den Gleisen ausgerichtet sein.<\/p>\n<p>Man sollte also vorher die L\u00f6cher (3 mm) f\u00fcr die Masten bohren, wenn es nicht eh schon gemacht wurde, und dann von der Mitte dort zu den Gleismitten messen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_969\" aria-describedby=\"caption-attachment-969\" style=\"width: 238px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Messen.jpg?ssl=1\" rel=\"lightbox[948]\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-969 size-medium\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Messen.jpg?resize=238%2C300&#038;ssl=1\" alt=\"Messen\" width=\"238\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Messen.jpg?resize=238%2C300&amp;ssl=1 238w, https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Messen.jpg?w=278&amp;ssl=1 278w\" sizes=\"auto, (max-width: 238px) 100vw, 238px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-969\" class=\"wp-caption-text\">Messen<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Abst\u00e4nde werden dann (nat\u00fcrlich an den passenden linken oder rechten Masten) \u00fcbertragen. Auch hier wieder von der Mast Mitte weg. Die Positionen sollte man wieder am Besten mit einem Perma Marker setzen, auch diese werden durch das Finish wieder verschwinden.<\/p>\n<p>Tipp: Die Abst\u00e4nde gut aufheben. Nach der Montage des Richtseils k\u00f6nnen diese auch dort\u00a0abgemessen und markiert werden. Das sollte man gleich\u00a0nach der Montage machen, sp\u00e4ter auf der Platte kann das schwierig werden.<\/p>\n<figure id=\"attachment_970\" aria-describedby=\"caption-attachment-970\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Quertragewerk-komplett.jpg?ssl=1\" rel=\"lightbox[948]\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-970 size-medium\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Quertragewerk-komplett.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1\" alt=\"H\u00e4nger sind montiert\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Quertragewerk-komplett.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Quertragewerk-komplett.jpg?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/www.rhb-blog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Quertragewerk-komplett.jpg?w=1024&amp;ssl=1 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-970\" class=\"wp-caption-text\">H\u00e4nger sind montiert<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Montage selbst ist dann einfach. Die Pl\u00e4ttchen mit den Bohrungen ausrichten und befestigen. Man kann diese &#8222;umbiegen&#8220; oder (wie ich es mache) festl\u00f6ten. Beim L\u00f6ten darauf achten, da\u00df die L\u00f6cher nicht verschlossen werden. Man kann diese aber auch mit einem Spiralbohrer wieder &#8222;\u00f6ffnen&#8220;. Danach dann den Draht mit der \u00d6se von unten einsetzen, vorher noch einen Isolator einf\u00e4deln. Der Abstand kann wieder der Skizze entnommen werden, aber\u00a0der Isolator kann direkt als Abstandshalter verwendet werden.<\/p>\n<p>Am Ende dann den Draht oben anl\u00f6ten und mit einem Seitenschneider den \u00dcberstand entfernen. Die Rest gut aufheben, ich verwende diese gerne zum Basteln von Auslegern.<\/p>\n<p><strong>Richtseil\u00a0einsetzen<\/strong><\/p>\n<p>(Bitte\u00a0vor der Montage den Text unten beachten)<\/p>\n<p>Sind alle H\u00e4nger montiert, f\u00e4deln wir als\u00a0N\u00e4chstes das Richtseil ein. Daf\u00fcr biegen wir das eine\u00a0Ende des Kupferdrahtes um (90\u00b0) und setzen es in die \u00d6ffnung der Schellen (oder in ein gebohrtes Loch stecken, dann muss man nichts biegen). Nun wieder mit dem L\u00f6tkolben fixieren. \u00a0Das andere Ende wird logischerweise genau so montiert.<\/p>\n<p>WICHTIG<br \/>\nBevor man das Richtseil montiert, daran denken, die Isolatoren einzuf\u00e4deln. Man ben\u00f6tigt jeweils rechts und links eins plus jeweils einen f\u00fcr die sp\u00e4teren Seitenhalter. Bei drei Gleisen also vier Isolatoren.<\/p>\n<p>Tipp: Ich hatte immer wieder das Problem, das der Draht sich verzog, wenn ich es so montierte wie vorgeschlagen. Darum bin ich dazu \u00fcbergegangen, da\u00df eine Ende direkt auf die Schelle zu l\u00f6ten oder ein Loch zu bohren und den Draht dort durchzuf\u00fchren und zu befestigen. Auch wenn das Seil danach denn etwas &#8222;schief&#8220; h\u00e4ngt (wir haben die Schellen ja etwas versetzt montiert wegen dem Winkel nach dem Biegen), es f\u00e4llt nicht wirklich auf und wenn nicht jemand im mm Bereich nachmisst, sieht man es auch nicht.<\/p>\n<p>Die endg\u00fcltigen Stellen f\u00fcr die Isolatoren kann man sp\u00e4ter festlegen und diese mit einem Tr\u00f6pfchen Sekundenkleber fixieren.<\/p>\n<p>Auch die Seitenhalter k\u00f6nnen\u00a0erst sp\u00e4ter montiert werden (siehe n\u00e4chsten Beitrag zum Thema).<\/p>\n<p><strong>Montage auf der Platte<\/strong><\/p>\n<p>Nun, unser Quertragewerk ist nun bereit zur Montage. Wir\u00a0stecken die Masten vorsichtig in die gebohrten L\u00f6cher und dr\u00fccken den Fu\u00df bis auf die Platte. Danach dann entweder von unten die mitgelieferte Unterlegscheibe und Mutter befestigen ODER den Fu\u00df\u00a0mit Holzleim bestreichen, bevor der Mast gesteckt wird.<\/p>\n<p>Ich bevorzuge die Schraubmethode, aber das obliegt letztendlich jedem selbst. Es gibt Stellen, da kann man nicht mehr schrauben, also ist dann Leimen angesagt.<\/p>\n<p>Wie auch immer, am Ende sollte man pr\u00fcfen, ob die Masten gerade stehen. Eine optische Pr\u00fcfung reicht schon aus, wer es exakt will muss ein Lot verwenden oder eine Wasserwaage nehmen.<\/p>\n<h1>Im n\u00e4chsten Teil<\/h1>\n<p>Im Prinzip ist nun der Rohbau abgeschlossen und mit jedem neuem Quertr\u00e4ger wird mein Bahnhof kompletter. Am Ende dann geht es ans Finish. Dazu geh\u00f6rt dann nat\u00fcrlich die Montage der Seitenhalter, die Lackierung und das Montieren der Fahrleitung. Letzteres \u00fcbrigens kann man auch weglassen, wenn man auf einen realistischen Oberleitungsbetrieb verzichtet. Allerdings sieht es dann optisch immer komisch aus, wenn zwar Masten stehen, es aber keine Fahrleitungen gibt und darunter dann die ELoks fahren. Aber das ist jedem selbst \u00fcberlassen, ich finde alles ist in Ordnung!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eines der\u00a0beeindruckenden Dinge, die man\u00a0sehen und bauen kann, sind f\u00fcr mich die Quertragewerke in den Bahnh\u00f6fen. 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